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Anke Engelke Kein klassischer Fernsehshow-Moderator

Anke Engelke
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TV-Liebling Anke Engelke moderierte gestern Abend den Vorentscheid zum ESC, wobei sie eigentlich findet, nicht wirklich ins Showformat zu passen.

Anke Engelke (47) will sich auf der Bühne nicht verbiegen.

Die beliebte Comedienne ('Ladykracher') moderierte gestern Abend den Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 'Unser Song für Malmö', bei dem Dance-Ikone Natalie Horler (31, 'Evacuate the Dancefloor) alias Cascada als Siegerin hervorging.

Mit 'stern.de' unterhielt sie sich im Vorfeld der Show und wurde zunächst darauf angesprochen, dass sie in der Vergangenheit mal gesagt habe, sie hasse es, Fernsehshows zu moderieren. Anke Engelke antwortete daraufhin: "Ich meinte damit, dass ich mich nicht als klassischen Fernsehshow-Moderator sehe. Der muss freundlich sein, wenn ich es vielleicht nicht sein möchte oder kritisch sein, wo ich es nicht sein möchte. Ich verbiege mich nur ungern auf der Bühne, sondern will da Spaß haben und den Moment genießen."

Das konnte die Brünette gestern Abend auch: 12 Kandidaten nahmen an der Show teil, das Rennen um den Sieg war mehr als spannend, da sich die Fernsehzuschauer und Radiohörer, die mitbestimmen durften, und die Jury mehr als uneinig waren. Die Menschen am Radio hatten sich eigentlich für die bayrische Band La Brass Banda als klare Sieger entschieden, die Fernsehzuschauer und die Jury hoben dann aber Cascada aufs Siegertreppchen.

Anke Engelke machte dabei eine gute Figur. Wie auch schon bei ihren letzten Auftritten als Fernsehshow-Moderatorin. Lob sei ihr aber nicht so wichtig, erklärte die Entertainerin: "Das nehme ich nicht so wahr. Ich krieg auch immer ordentlich auf die Mütze. Das finde ich auch gut. Ich freue mich, wenn es den Leuten gefällt. Aber es wäre entsetzlich, wenn man es so machte, dass alle begeistert sind. Dann macht man was falsch", erklärte sie.

Beim ESC in Malmö wird Horler mit ihrem Dance-Hit 'Glorious' antreten. Die Musikerin konnte ihren knappen Sieg kaum fassen und betonte: "Ich bin immer noch sehr geschockt!"

Anke Engelke durfte mit der Show gestern Abend indes ihren ganz eigenen Sieg feiern: "Ich schaffe den Eurovisions-Hattrick: als Moderator der Show 2011, Jury-Mitglied im vergangenen Jahr und jetzt mit dem Vorentscheid."

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