Amy Winehouse: Papa Mitch verärgert über Doku-Oscar

Die Doku "Amy" hat den Oscar als "Bester Dokumentarfilm" gewonnen. Mitch Winehouse wettert, es sei eine irreführende Darstellung von Amy.

Ein Oscar-Gewinn ist Grund zur Freude! Die Dokumentation "Amy" von Regisseur und Produzent James Gay-Rees wurde als "Bester Dokumentarfilm" bei den diesjährigen 88. Academy Awards ausgezeichnet, doch einer Person gefällt das gar nicht: ' Vater! ist regelrecht verärgert über den Oscar-Triumph. Er machte seinem Ärger via Twitter Luft: "Ich ändere meine Haltung nicht, nur weil der Film einen Oscar gewonnen hat. Es ist eine negative, boshafte und irreführende Darstellung von Amy. Wir werden dieses Problem beheben."

"Eindimensional und elend"

Bereits vor dem Erscheinen des Films äußerte sich Mitch Winehouse kritisch zur Doku über seine verstorbene Tochter Amy Winehouse (1983-2011, "Rehab"). Beim Gewinn des BAFTA-Awards Mitte Februar erklärte er ebenfalls via Twitter, dass der Film eine eindimensionale, elende und irreführende Darstellung seiner Tochter wiedergebe. Die Preise würden zudem nicht Amy zugutekommen, sondern lediglich den Filmemachern nutzen. Er wirft Regisseur Kapadia vor, alle zu täuschen. Die wahren Fans seiner Tochter wüssten, dass die Doku ein Witz sei. Schließlich kämen keine ihrer Freunde darin zu Wort.

Kapadia und sein Produzent Gay-Rees widmeten den Oscar Amy Winehouse. Kapadia beschrieb sie laut "Billboard" als "lustig, intelligent und witzig - jemand Besonderes". Sie wollten einen Film machen, der der Welt zeigen sollte, wer sie wirklich war. Gay-Rees erklärte bei der Oscar-Verleihung, der Film sei für Amys Fans, die sie bedingungslos geliebt hätten. Die nächste Dokumentation der beiden könnte ähnlich brisant werden: Es soll ein Porträt über den ehemaligen Fußballstar werden.

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