Amy Winehouse Familie kritisiert "unwahre" Dokumentation


Rund einen Monat vor der Weltpremiere schießt sich die Familie von Amy Winehouse auf die Dokumentation über das Schicksal der Sängerin ein.

Eigentlich soll im kommenden Monat auf den Filmfestspielen von Cannes die Dokumentation über das Leben der verstorbenen Sängerin Amy Winehouse ("Back to Black") Weltpremiere feiern. Doch ausgerechnet der Vater der so tragisch ums Leben gekommenen Musikerin erweist sich nun als größter Kritiker an dem Streifen "Amy: The Girl Behind The Name" und droht laut der britischen Zeitung "The Sun" sogar mit einer Verleumdungsklage gegen die Produzenten.

Vater Mitch Winehouse ist sich in dem Interview sicher, dass auch seine Tochter "außer sich vor Wut" über den Film gewesen wäre. Auch am Ex-Mann des verstorbenen Stars lässt er dabei kein gutes Haar: "Ihr Ex Blake Fielder-Civil behauptet in dem Film, ich sei der wirkliche Grund für Amys Zustand gewesen. Doch er war es, der ihr Crack und Heroin gab, der sie manipulierte und zum Missbrauch harter Drogen verführte. Es tut unglaublich weh, dass er solche Behauptungen aufstellen darf. Wir können den Film nicht verhindern, aber unsere Anwälte werden ihn sich ansehen. Wir behalten uns das Recht vor, wegen Verleumdung und übler Nachrede zu klagen."

In einem offiziellen Statement der gesamten Winehouse-Familie heißt es laut der US-Seite "Billboard" ebenfalls, dass der Film "irreführend" sei und "gravierende Unwahrheiten" enthalte. Außerdem suggeriere die Dokumentation, dass die Familie zu wenig getan habe, um den Drogen-Tod der Sängerin zu verhindern. Doch in Wirklichkeit habe die Familie "immense Anstrengungen betrieben, um Amy in allen Phasen zu helfen", so das Statement. Amy Winehouse wurde am 23. Juli 2011 tot aufgefunden, als Todesursache wurde eine Alkoholvergiftung mit über vier Promille im Blut diagnostiziert.

SpotOnNews


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