Amy Adams: Liebesszenen waren verboten

Schauspielerin Amy Adams staunte darüber, dass ihr Vater bei Filmen die Liebesszenen herausschnitt, aber die Gewaltszenen erlaubte.

Amy Adams (38) durfte als Kind keine romantischen Szenen schauen.

Die Schauspielerin ('The Fighter') wurde von ihrem Vater davor bewahrt, Nacktszenen zu sehen, aber bei Gewalt drückte er ein Auge zu: "Ich habe als Kind merkwürdige Filme gesehen, was lustig ist, denn ich bin als Mormonin aufgewachsen. Wir hatten einen Videorekorder, als die gerade erst herauskamen, und mein Vater wusste, wie man die Nacktszenen herausschneidet, aber er hatte keine Probleme damit, Sachen wie Köpfen drin zu lassen", lachte die Amerikanerin über die merkwürdige Toleranz im Gespräch mit 'Interview'. "Wenn ich jetzt darüber nachdenke, wird mir klar, dass wir nicht sehen durften, wie sich Leute unter der Dusche küssten, aber es war okay, wenn ein Mensch ohne Gesicht in einem Krankenzimmer Spiegeleier machte? Egal, Sie können sich ein Bild davon machen", grinste Amy Adams, die gerade Werbung für den neuen Superman-Film 'Man of Steel' macht, bei dem sie die legendäre Lois Lane spielt. Henry Cavill (30, 'Die Tudors') gibt den Superhelden und er stellte klar, dass sich Film und Wirklichkeit unterscheiden: "Es gibt diese Fantasien von den Leuten, die einen Film schauen und sich denken, dass da etwas laufen müsse, da zwischen den Darstellern die Chemie stimmt. Und manchmal stimmt das auch. Aber für mich ist es eher ein Job. Ich gehe zur Arbeit, ich spiele eine Rolle und dann gehe ich wieder nach Hause. Ich trage zu Hause kein Cape, ich bin dann auch kein unverletzbarer Außerirdischer", lachte der Brite und beschrieb weiter, wie sehr er seinen Beruf als Handwerk betrachte. "Ich bin zu Hause auch nicht in eine Frau namens Lois Lane verliebt. Ich weiß, es gibt eine Menge Leute, die mögen es, wenn sie in ihren Filmfiguren aufgehen, aber mir persönlich wäre das zuviel. Ich möchte es als Job betrachten und zu meinem Job gehört es, dass es echt aussieht."

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Der Frauenschwarm kann es immer noch nicht fassen, dass er die legendäre Rolle gewinnen konnte. Er wurde so erzogen, dass er seine Arbeit ernst nimmt, aber möchte auch nicht, dass ihn die Dinge zu sehr mitnehmen. "Wenn ich meine Zeit damit verschwenden würde, sauer darüber zu sein, einen Job nicht bekommen zu haben, dann werden meine nächsten x Vorsprechen sinnlos sein. Man stellt sich also dem Prozess und begeistert sich und gibt alles. Aber man sollte es nicht übertreiben, denn bis du es nicht tatsächlich spielst, ist es nicht wahr. Alles andere ist nur Gerede", zeigte Henry Cavill seine sehr realistische Sicht auf die Schauspielerei.

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