Amy Adams Ich wäre gerne eine Diva

Amy Adams
© CoverMedia
Schauspielerin Amy Adams würde sich gerne mal sehr anspruchsvoll benehmen. Allerdings ist sie sicher, das nicht lange durchzuhalten.

Amy Adams (38) ist einfach zu schüchtern für ihren Ruhm.

Die Schauspielerin ('The Fighter') hat sich in Hollywood etabliert, aber die Aufmerksamkeit, die ihr zuteil wird, ist ihr manchmal zu viel, obwohl sie ihre Arbeit liebt. "Ich bin von der Schule abgegangen und konnte nicht viel. Ich bin nicht zur Uni gegangen, ich brauchte einen Job und das war das, was ich konnte. Man fühlt sich so verletzlich am Set, so ausgeliefert", klagte die Amerikanerin gegenüber der britischen 'Elle'. "Aber ich hatte dieses Gefühl auch, als ich Kellnerin war. Ich habe es auf Partys, ich habe es hier. Ich wäre gern eine Diva, aber dann müsste ich nachher die ganzen Entschuldigungsbriefe wegen meines unmöglichen Benehmens schreiben."

Die Darstellerin feierte ihren Durchbruch 2002 an der Seite von Leonardo DiCaprio (38, 'Inception') mit 'Catch Me If You Can'. Damit kamen auch die ersten Presseberichte, Interviews und Fotografen. Es hat dem Rotschopf sehr zu schaffen gemacht, denn er musste dem gerecht werden: "Meine Kehle war wie zugeschnürt. Ich fühlte den Druck, eine Schauspielerin auf diesem Niveau zu sein und ich hatte nicht das Selbstvertrauen dazu. Ich habe eine Reihe schlimmer Vorsprechen gehabt. Meine Nerven ließen mich im Stich. Und ein paar Jahre danach dachte ich, dass ich es nicht packe. Ich war nicht stark genug für die Ablehnung, die ich manchmal erfuhr. Ich fragte mich, was ich mit meinem Leben machen sollte. Ich war 30 und fühlte mich völlig verloren."

Adams macht aber nicht allein ihre Karriere für ihre Unsicherheit verantwortlich, sie habe nunmal die Tendenz sich Sorgen zu machen. Außerdem stehe sie ungern im Mittelpunkt. Trotzdem liebt sie ihren Beruf und die Hollywoodschönheit muss lernen, den Rummel um ihre Person davon trennen. Trotzdem kämen immer wieder Zweifel: "Ich hatte bei der Oscar-Verleihung eine existentielle Krise, als ich neben Sean Penn und Meryl Streep saß. Ich fragte mich, was ich da überhaupt mache. Ich würde doch gar nicht dazugehören. Ich hatte das Gefühl, dass mir auch wieder alles weggenommen werden könnte", seufzte Amy Adams.

CoverMedia

Mehr zum Thema

Gala entdecken