Alice Cooper: Konkurrenz macht erfolgreich

Wer es als Musiker weit bringen will, sollte sich laut Bühnen-Ikone Alice Cooper mit anderen Künstlern messen

Alice Cooper, 66, verrät, welche Qualitäten man als Musiker mit sich bringen muss.

Der amerikanische Rocksänger ("Poison") ist seit den 60ern erfolgreich im Geschäft und hat bereits über 25 Alben veröffentlicht. Dabei verhalfen ihm offenbar nicht nur seine Hits, die provokanten Bühnen-Auftritte und das düsteres Image, das er seit jeher pflegt, zu Ruhm. Auch Biss sei nötig gewesen. "In diesem Business ist es wichtig, konkurrenzfähig zu sein", erklärte der Star, der bürgerlich Vincent Damon Furnier heißt, im "Q"-Magazin. "Wir begannen als Garagen-Band und wurden dann zur besten Garagen-Band in Arizona. Dann gingen wir nach L.A., wo die Konkurrenz viel größer war, und das spornte uns an."

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Sein nachfolgender Erfolg löste sogar Scham in Alice hervor, wie er gestand. "Das erste Mal, dass eine meiner Platten die Chartspitze stürmte und ich nachschaute, wer unter mir stand, war ich verlegen. Ich wollte Led Zeppelin und Paul McCartney fast anrufen und mich entschuldigen. Sie waren meine Mentoren."

Auf der Bühne wird der Sänger übrigens zu einem völlig anderen Menschen und eigener Aussage zufolge sei es ihm heute wichtig, klare Grenze zu ziehen. "Es gab eine Zeit, zu der ich nicht wusste, wo Alice anfing und ich aufhörte. Wenn ich auf der Straße herumlief, fragte ich mich, ob die Leute enttäuscht wären, weil ich keine Schlange um meinen Hals trug. Jimi Hendrix und Janis Joplin brachte die Tatsache um, dass sie ständig versuchten, ihr Image aufrecht zu erhalten. Wenn ich Alice spiele, dann ist da eine Persönlichkeitsveränderung", stellte Alice Cooper klar.

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