Alexa Feser "Es gibt keine Konkurrenz unter Musikern"

Alexa Feser nimmt ihre Teilnahme am ESC-Vorentscheid ganz sportlich: Jeder gibt sein Bestes, den Rest entscheidet ohnehin das Publikum.

Wenn heute Abend "unser Song für Österreich" ausgewählt wird, ist auch Sängerin und Songwriterin Alexa Feser (35, "Gold von Morgen") im Rennen. Von einem Konkurrenzkampf mit ihren Musikerkollegen will sie allerdings nichts wissen: "Es gibt keine Konkurrenz unter Musikern, das denken sich eher die Medien aus", sagt Feser der Nachrichtenagentur spot on news. "Da macht jeder seine eigenen Sachen, wir kommen alle aus verschiedenen Genres und haben alle untereinander tierischen Respekt, weil wir einfach alle das gleiche machen, nämlich Musik."

"Wunden zu Weisheiten machen"

Als sie von ihrer Nominierung erfuhr, sei Feser "sehr überrascht" gewesen, da Deutschland ihrer Einschätzung nach eher dazu tendiere, mit englischen Songs beim ESC anzutreten. Sie finde es aber toll, mit deutschsprachigen Liedern im Vorentscheid mitmachen zu dürfen. Ihre beiden Beiträge, "Glück" und "Mehr als ein Lied", habe sie ausgewählt, weil das "die ehrlichsten und authentischsten Songs für so einen Wettbewerb sind." Ihre Lieder seien vom Leben mit seinen Aufs und Abs inspiriert, sie wolle ihre "Wunden zu Weisheiten machen."

Auf ihre Performance habe Feser sich nicht besonders vorbereitet. Zum einen habe ihr aufgrund ihrer Tournee die Zeit gefehlt, außerdem denke sie, "man muss einfach nur das machen, was man immer macht: Seinen Song performen, so gut man kann und dabei ehrlich sein. Den Rest kann ich nicht beeinflussen. Die Leute entscheiden dann, wie sie das finden."

Freude über ESC-Siege außergewöhnlicher Acts

Feser sehe sich aus Interesse an den Songs auch privat immer den ESC an. Sie finde "extrem spannend, was für Acts dann auch immer gewinnen, wie zum Beispiel Lordi mit ihren Masken oder letztens Conchita Wurst", erzählt die Songwriterin. "Ich finde vor allen Dingen toll, dass die Leute ein Feeling dafür haben, auch außergewöhnliche Acts weiterkommen zu lassen." Bleibt abzuwarten, ob das auch bei ihr selbst zutrifft.

SpotOnNews


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