Aaron Paul: "Ich wollte keinen Ruhm"

"Breaking Bad"-Star Aaron Paul kommt mit "Triple 9" in die Kinos. Im Interview spricht er über seine "echt verrückte Karriere".

Man kennt ihn in erster Linie aus der Serie "Breaking Bad", doch Aaron Paul, 36, fasst inzwischen auch im Filmgeschäft Fuß. Ab kommenden Donnerstag ist der Schauspieler im Thriller "Triple 9" im Kino zu sehen - einem Cop-Film, in dem korrupte Polizisten den Mord eines Kollegen planen, um somit den größten Coup ihrer Gangster-Laufbahn zu landen.

Für Paul "genau die richtige Abwechslung, die ich gesucht habe", wie er im Gespräch mit spot on news erklärt. "Es tut gut, wenn du dich als Schauspieler neu ausprobieren darfst. Und genau das erlauben mir die Kinofilme, die ich seit "Breaking Bad" gemacht habe."

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"Der Job meines Lebens"

Doch bei aller Liebe zu großen Filmen - seine Serienrolle Jesse vermisst Paul. "Die Serie war mein zweites Zuhause, die Kollegen meine zweite Familie. Es war der Job meines Lebens, und er hat mir unendlich viele neue Türen geöffnet", so der Schauspieler. Dabei wäre es fast gar nicht so weit gekommen, denn "die Schreiber wollten mich schon in der ersten Staffel relativ schnell abmurksen". So habe er es einzig und allein der Chemie zwischen Jesse und Walter White (gespielt von Bryan Cranston, d.Red.) zu verdanken, "dass ich noch heute - mehr als zwei Jahre nach dem Ende der Serie - auf meine Rolle in "Breaking Bad" angesprochen werde".

Wie bei Jesse handelt es sich auch bei Pauls neuem Part um einen zerrissenen Charakter, der mit sich und seiner Existenz hadert. Diese Art von Rollen ziehen ihn immer wieder magisch an: "Ich mag Typen, die einen inneren Konflikt haben, die mit ihrer Existenz zu kämpfen haben."

"Eine echt verrückte Karriere"

Über seinen heutigen Erfolg in der Entertainment-Industrie sagt Paul: "Ich bin niemals dem Geld gefolgt, ich wollte keinen Ruhm. Ich wollte einfach nur als Schauspieler arbeiten." Und erklärt weiter: "Es macht einen Heidenspaß, aber es ist auch eine echt verrückte Karriere."

Mit dem Ruhm könne er heute zwar besser umgehen, aber er habe immer noch so seine Schwierigkeiten, "wenn ich von Paparazzi verfolgt werde. Das ist einfach total komisch, weil ich mich selbst nicht als berühmt bezeichne. Es ist einfach zu abstrakt."

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