25 Jahre Leitmayr und Batic: So geht es nach dem Jubiläumskrimi weiter

Nach dem 25-Jährigen steht die nächste Besonderheit für die Münchner Ermittler an: Der nächste Fall wird der Weihnachts-"Tatort".

Geschafft, das Jubiläum ist Geschichte! Ein guter Zeitpunkt, um mit den Schauspielern Udo Wachtveitl, 57, und Miroslav Nemec, 61, wieder nach vorne zu blicken. Der nächste Fall von Leitmayr und Batic ist zugleich der Weihnachts-"Tatort". Nachteil: Der steht in keiner guten Tradition; die letzten beiden (Saarbrücken, Weimar) waren eher etwas albern mit der Weihnachtsgeschichte verwoben. Vorteil: Die Erwartungen sind nicht allzu hoch. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news - und miteinander - erklären Wachtveitl und Nemec, was man schon verraten darf.

Wie weit sind Sie mit dem Weihnachts-"Tatort"?

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©Gala

Udo Wachtveitl: Der ist schon fertig.

Miroslav Nemec: Den haben wir im November/Dezember abgedreht.

Wachtveitl: Wir brauchten dafür ja ein bisschen Weihnachtsdekoration und haben uns eigentlich auch Schnee erhofft.

Nemec: Das war aber nix.

Wachtveitl: Leider.

Nemec: Eher Frühling.

Gibt es dann gar keinen Schnee im Weihnachtskrimi?

Wachtveitl: Bei einem Bild, in dem das technisch auch möglich ist, werden sie es in der digitalen Bildbearbeitung ein bisschen künstlich schneien lassen. Aber ansonsten ist der Krimi auch als flammende Anklage gegen den Klimawandel zu verstehen.

Nemec: (lacht) Wer es so sehen will.

Nemec: Es geht aber auch um die Bettelmaffia in München und vielen andere Städten - und wie man damit umgeht.

Die bisherigen Weihnachts-"Tatorte" waren keine so richtigen Glanzleistungen der Drehbuch-/Krimikunst. Muss man sich bei Ihrem auch Sorgen machen, dass er zu platt wird?

Nemec: Nein, ganz sicher nicht. Der Krimi wird eher heavy.

Wachtveitl: Das Drehbuch zu unserem Weihnachts-"Tatort" war schon mal so, dass es uns beim Lesen ziemlich berührt hat. Ich glaube, es wird eine heftige Geschichte. Ob die Zuschauer so etwas an Weihnachten sehen wollen, werden wir dann schon merken.

Nemec: Es ist ein brisantes Thema und es geht uns alle etwas an, auch in den kommenden Jahren. Und die Geschichte ist gut, realistisch und mit tollen Darstellern aus Rumänien erzählt. Vom Gefühl her würde ich sagen: Ja, das wird was!

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