Soziales Engagement: So wollen Promis die Welt verändern

Geld reicht nicht, um eine Veränderung zu bewirken. Diese Promis setzen sich aktiv für einen Wandel ein - ob in der Natur oder der Politik.

Die Schauspieler Daniel Rösner (l.) und Hannes Jaenicke verbinden beim Charity-Segeln das Angenehme mit dem guten Zweck

Die Schauspieler Daniel Rösner (l.) und Hannes Jaenicke verbinden beim Charity-Segeln das Angenehme mit dem guten Zweck

Ob im Naturschutz, Tierschutz oder rund um Menschenrechte - es gibt unzählige Möglichkeiten, sich für einen guten Zweck einzusetzen. Auch viele Promis zeigen ihre soziale und nachhaltige Ader. Dabei greifen sie nicht nur tief in die Tasche, sondern werden richtig aktiv, reisen um die Welt, halten fesselnde Reden, gründen Organisationen und setzen so klare Zeichen. Denn wer kann besser auf Probleme aufmerksam machen, als Stars mit riesiger Fangemeinde?

Segeln für den guten Zweck

Unter den deutschen Promis ist ("Hindenburg") wohl einer der engagiertesten. Für den 57-Jährigen steht der Umweltschutz an erster Stelle. Mit Dokus, die er auf der ganzen Welt dreht, macht er etwa auf den Nashornhandel oder den Klimawandel aufmerksam. Für den Wassersport-Fan ist es aber ebenso zur Tradition geworden, sich mit dem Rose of Charity - DS Sailing Cup in Griechenland für die Arbeit der Seenotretter einzusetzen. Zum dritten Mal in Folge folgt der Schauspieler der Einladung von "DS Automobiles" und beweist mit anderen Film-Kollegen Segel-Talent.

Der Spaß kommt natürlich nicht zu kurz, doch Jaenicke weiß: "Wir machen das für die Seenotretter und wir segeln in einem Gewässer, in dem jedes Jahr tausende Menschen sterben, bei dem Versuch, der Armut zu entfliehen und nach Europa zu kommen. Die Seenotretter haben hier unzählige Schiffe eingesetzt, um Ertrinkende zu retten." Sein guter Freund und Schauspiel-Kollege (33, "Alarm für Cobra 11") ist 2017 zum ersten Mal bei der Charity-Segel-Regatta dabei und findet gleich klare Worte: "Wir sind oft unglaublich ignorant und verhalten uns was Umweltschutz angeht oder was das Sozialwesen angeht oder unser Verhalten angeht einfach nicht gut. Wir sind manchmal so unter aller Sau."

So wollen Promis die Welt retten

Doch nicht nur deutsche Promis engagieren sich. Auch bei Hollywood-Stars ist die wohltätige Bewegung schon längst angekommen. Allen voran (42, "The Revenant"). Er gründete bereits 1998 die "Leonardo DiCaprio Foundation", die sich bis heute für den Umweltschutz und gegen die Erderwärmung einsetzt. 2014 wurde der Schauspieler sogar zum UN-Friedensbotschafter ernannt. Selbst seine Dankesreden bei Preisverleihungen nutzt er, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.

Schauspielerin (42, "Salt") wiederum legt ihren Fokus auf humanitäres Engagement. Sie leistet nicht nur finanzielle Unterstützung: Seit 2001 reist sie regelmäßig in Krisengebiete und setzt sich beispielsweise für Flüchtlinge ein. Daraufhin ernannte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR den Hollywood-Star zur Sonderbotschafterin. Für Jolie sind ihre Projekte wahre Herzensangelegenheiten - nicht ohne Grund adoptierte sie bereits drei Kinder aus Krisengebieten.

Frauen an die Macht

Für den " "-Star (27) stehen Frauenrechte im Vordergrund. Als UN-Sonderbotschafterin für Frauen- und Mädchenrechte reist sie um die Welt, entwickelte die Kampagne "HeForShe" und beteiligte sich im Januar 2017 am Women's March in Washington, einem Protestmarsch für Frauenrechte. Dort war sie nicht alleine - auch (32), (36) oder (61) protestierten für soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte.

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