Soyeon Kim: Was sie an ihrem Gerhard Schröder so liebt

Seit Mai sind Gerhard Schröder und seine Soyeon Kim nun schon Mann und Frau. Wie das Eheleben so ist, hat die Koreanerin jetzt verraten

Gerhard Schröder und Soyeon Kim

Gerhard Schröder - die Fünfte. Das mag etwas despektierlich klingen, doch die fünfte Ehe des ehemaligen Bundeskanzlers mit der Koreanerin Soyeon Kim, 48, hat durchaus ihre romantischen und poetischen Seiten. Denn man muss sich das in etwa so vorstellen: Gerhard Schröder, 74, steht in der Küche und brutzelt für seine neue Ehefrau Bratkartoffeln, dazu rezitiert er Shakespeare.

Gerhard Schröder kocht für Soyeon Kim

Das ist weder Quatsch noch blühende Reporter-Fantasie! Soyeon Kim, seit dem 2. Mai 2018 Schröders fünfte Frau, hat erstmals Details aus ihrer Ehe verraten. In einem Interview mit dem Magazin "Bunte" erzählte sie: "Seit ich mit Gerhard zusammen bin, habe ich dreieinhalb Kilo zugenommen. Ich mag die deutsche Küche."

Liebe geht durch den Magen

Andersherum sieht es jedoch ein wenig anders aus: Schröder fremdelt etwas. Vor allem wenn es um Kimchi geht, einen in Salz eingelegten und vergorenen Chinakohl oder Rettich - eine koreanische Spezialität, die zu jeder Mahlzeit gereicht wird. Von der war Schröder offenbar überhaupt nicht begeistert, wie Soyeon erzählte: "Sein Kommentar war: 'Es schmeckt fürchterlich!' Wir Koreaner sind süchtig nach Kimchi, als Europäer muss man sich erst an den Geschmack gewöhnen. Das kommt schon noch."

Von Hiltrud gab's nur Vegetarisches

Da fühlt man sich unwillkürlich an Schröders dritte Ehe mit Hiltrud "Hillu" Schwetje, 69, erinnert. Von ihr ging die Kunde, sie habe ihrem Mann, damals immerhin Ministerpräsident von Niedersachsen, stets nur vegetarisches Essen und kaum ein Schnitzel oder seine heißgeliebte Currywurst serviert. Der Ausgang der Geschichte ist bekannt...

Von Bratkartoffeln, Grapefruits und Rilke

Gott sei Dank überwiegen in Schröders fünfter Ehe auch in kulinarischer Hinsicht die Glücksmomente. "Am meisten genießen Gerhard und ich unser Frühstück: Grapefruit, Joghurt, frische Brötchen, Kaffee. Das zelebrieren wir", so Soyeon Kim. Und sie liebe die Bratkartoffeln, die er zubereite. "Der Star-Koch Alfons Schuhbeck hat ihm die richtigen Tipps gegeben. Das finde ich reizend von Gerhard."

Als Ehemann findet sie Schröder "ganz unkompliziert. Er liest mir manchmal Gedichte von Goethe, Rilke oder Schiller vor. [...] Er kann aus dem Stegreif heraus Hamlet zitieren. Auch das bewundere ich an meinem Mann."

Eine schicksalhafte Begegnung?

Soyeon Kim ist Wirtschaftsberaterin für deutsche und südkoreanische Unternehmen und Politiker. Sie unterhält in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul ein Beratungsbüro, außerdem sitzt sie derzeit an ihrer Doktorarbeit. Sie spricht perfekt Englisch und Deutsch. Das Paar wird in Berlin und Seoul leben und zwischen Europa und Asien pendeln.

Die Arbeit spielt im Leben der 48-Jährigen eine große Rolle. Sie hat die beiden auch zusammengeführt - die Wirtschaftsberaterin und den internationalen Lobbyisten. "Das Schöne ist, dass wir dieselben Leute kennen, unabhängig voneinander. Gerhard und ich denken uns so oft, dass unsere Beziehung vom Schicksal gelenkt wurde. Es lag auf der Hand, dass wir uns irgendwann auf einer Wirtschaftskonferenz kennenlernen mussten, so ist es ja dann auch passiert", erzählte Kim.

Die Hochzeitsglocken läuten ein zweites Mal

Im Herbst werden sie in Deutschland ihre Eheschließung feiern, der offizielle Termin fiel ihnen wohl etwas zu nüchtern aus. "In Korea gibt es kein Standesamt. Man geht zum Bezirksamt, unterschreibt ein Formular und ist dann nach koreanischem Recht verheiratet. Unsere richtige Hochzeit feiern wir am 5. Oktober in Berlin."

Soyeon Kims Leben sei mit "Gerhard noch schöner und vielfältiger geworden", schwärmte sie. "Er tut alles für mich - und ich für ihn." Schröder wisse, wie viel ihr ihr Beruf bedeute und dass sie ohne ihn unglücklich wäre. "Er liebt mich so, wie ich bin, und ich liebe ihn so, wie er ist."

Diese Liebe hat die Koreanerin sogar mit ihrem deutschen Zweitwagen dokumentiert. "Auf dem Kennzeichen steht H für Hannover und dann die Initialen GS - jeder denkt, die beiden Buchstaben stehen für Gerhard Schröder. Das ist falsch. Sie stehen für Gerhard und Soyeon. Das S verbindet uns." 

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