Sonja Zietlow Wütend nach Gerichtsurteil


Sechs Monate auf Bewährung - so lautet das Urteil für eine ehemalige Vertragspartnerin von Sonja Zietlow, die auf deren Hof Hunde verwahrlosen und sterben ließ. Die Moderatorin findet die Strafe zu milde

"Wütend, traurig und völlig fassungslos": So fühlte sich Sonja Zietlow laut "Spiegel Online" nach der Gerichtsverhandlung gegen eine ehemalige Pächterin von Zietlows Anwesen. Die Frau wurde am Mittwoch (20. April) zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten verurteilt, nachdem sie auf einem von Zietlow verpachteten Hof Hunde verwahrlosen und sterben ließ. Als Bewährungsauflage muss sie gemeinnützige Arbeit leisten. Ein zu mildes Urteil, findet die "Dschungelcamp"-Moderatorin Sonja Zietlow.

Nach Angaben des Gerichts hatte Zietlows ehemalige Pächterin eingeräumt, auf dem Anwesen zeitweise 30 bis 50 Hunde gehalten zu haben. Dabei habe sie sich allerdings nicht ausreichend um die Tiere gekümmert. Zwischen September 2009 und September 2010 waren laut Anklage mindestens sieben Hunde auf dem Anwesen gestorben. 16 Hunde seien "Schmerzen und lang anhaltende Leiden" zugefügt worden. Zietlow und ihr Mann hatten die Frau daraufhin angezeigt.

Die Moderatorin hatte das Haus in Nollenbach im August 2009 gekauft. Sie verpachtete es an die nun verurteilte Frau, da diese das 10.000 Quadratmeter große Anwesen mit Hof als Hundebegegnungsstätte nutzen wollte. Zietlow, die als Hundeliebhaberin bekannt ist und sich als Schirmherrin des Fördervereins "Beschützerinstinkte" engagiert, willigte ein. Erst als sie im Jahr 2010 nach Nollenbach fuhr, um den Hof zu begutachten, wurde ihr klar, was dort vor sich ging.

Sonja Zietlow kam nicht zur Verhandlung in Daun. Die Moderatorin will nach der Instandsetzung einen "Hundeschutzhof" auf dem Anwesen einrichten.

aze

gala.de

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