Söhne Mannheims in der Kritik: Xavier Naidoo bezieht Stellung zu den Vorwürfen

Mannheim hat Ärger mit seinen berühmten Söhnen. Nun trafen sich die Stadt und die Band um Xavier Naidoo zum Krisengespräch im Rathaus - dieser hat jetzt öffentlich zu den Vorwürfen Stellung bezogen

Söhne Mannheims

Jetzt melden sich die Skandalverursacher zu Wort. Xavier Naidoo und seine Söhne Mannheims müssen aufgrund ihres höchst umstrittenen Songs "Marionetten" aktuell viel Kritik einstecken. Die völkische Textfärbung hat der Gruppe um den erfolgreichen Frontmann einen Skandal erster GÜte beschert. Jetzt hat sich Naidoo via Facebook zu den Vorwürfen ausführlich geäußert. Er schreibt unter anderem: "Die Söhne Mannheims und ich stehen (ohne das ernsthaft betonen zu müssen) seit vielen Jahren ganz klar gegen jede Art von Gewalt, gegen jede Art von Fremdenhass, gegen jede Art von Diskriminierung und gegen jede Form von Radikalismus oder Nationalismus. Genauso erheben wir seit Jahren unsere Stimme gegen alle menschenverachtenden, populistischen oder Hass säenden Personen und Bewegungen. Gerade meine Herkunft prägt mich als einen multikulturellen Menschen, mit meiner südafrikanisch-irischen Mutter und meinem indisch-deutschen Vater".

Unterredung mit dem Bürgermeister

Die Diskussion um den umstrittenen "Marionetten"-Liedtext der Söhne Mannheims zieht immer weitere Kreise. Wie der "Mannheimer Morgen" berichtet, trafen sich die Bandmitglieder um Xavier Naidoo (45) und der Oberbürgermeister der Stadt, Peter Kurz (54, SPD), am Montagabend zu einem Krisengespräch. Dieses sei auf Wunsch der Band einberufen worden, hieß es vorab in einer Pressemitteilung der Stadt Mannheim. Das Gespräch sei den Künstlern "aufgrund ihrer Identifikation mit Mannheim und auch weil sie die von der Stadt Mannheim vertretenen Werte der Toleranz, Offenheit und Demokratie teilen, wichtig".

Söhne Mannheims im Kreuzfeuer der Kritik

"Das Gespräch war intensiv, sehr ernsthaft. Und morgen gibt es eine Erklärung", zitiert der "Mannheimer Morgen" Oberbürgermeister Kurz beim Verlassen des Technischen Rathauses um 23 Uhr abends. Offizielle Statements der Stadt sowie der Band über den Ausgang des Krisengesprächs können also im Laufe des Dienstags erwartet werden.

Der Vorwurf

Xavier Naidoo und den Söhnen Mannheims wird vorgeworfen, mit dem Song "Marionetten" gegen die aktuelle deutsche Politik zu hetzen. Das Lied stecke voller Anspielungen auf rechtspopulistische Themen wie Lügenpresse, Volksverrat und Ideologien der Reichsbürger sowie Antisemitismus, lautete die Kritik in den Medien. Kurz nachdem der Diskurs entbrannt war, hatte sich Oberbürgermeister Kurz öffentlich von der Band distanziert, aber auch bekannt gegeben, dass ein gemeinsames Treffen geplant sei.

Guten Morgen, nach dem Treffen mit dem Oberbürgermeister und den Söhnen Mannheims habe ich das Gefühl, noch einmal das...

Gepostet von Xavier Naidoo am Montag, 8. Mai 2017

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