Sir Rod Stewart: Ein Rückblick auf 75 Jahre voller Skandale

Sir Rod Stewart feiert am 10. Januar seinen 75. Geburtstag. Der Pop-Rock-Sänger sorgt auch heute noch ab und an für einen Skandal.

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In den 70er-Jahren ist er berühmt geworden - vor allem wegen seiner unverkennbaren Reibeisenstimme. Seitdem hat Sir Rod Stewart, wie er sich seit 2016 nennen darf, nicht aufgehört, Musik zu machen. Sein neuestes Album "You're In My Heart: Rod Stewart with the Royal Philharmonic Orchestra"" schaffte es sogar im Dezember 2019 auf Platz eins der englischen Charts. Im selben Jahr gab er bekannt, den Prostatakrebs besiegt zu haben. Es scheint beruflich und gesundheitlich bestens zu laufen für den Musiker.

Aber der Pop-Rock-Sänger hat nicht immer nur mit positiven Schlagzeilen von sich Reden gemacht, wie erst kürzlich an Silvester. Er soll eine Schlägerei angezettelt haben. Das sind die wichtigsten Fakten aus dem skandalösen Leben von Sir Rod Stewart.

Barbara Schöneberger

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Sein Alkoholkonsum

In den wilden 70er- und 80er-Jahren erlangte der in London geborene Stewart mit seiner Band "Faces", in der auch Rolling-Stones-Gitarrist Ron Wood (72) beteiligt war, erste musikalische Berühmtheit. Nebenbei kam auch Solokarriere weiter ins Rollen. Aber erst nachdem er sich vom raueren Rock'n'Roll verabschiedete und sich einem poppigeren Sound zuwandte, wurde er mit Hits wie "Sailing" und "Maggie May" weltberühmt. Auf ausufernden Partys ließ es Stewart damals ordentlich krachen.

Bis heute ist er dem Alkohol nicht abgeneigt, wie er 2017 im Fernsehen unter Beweis stellte. Bei der Pokalauslosung für den "William Hill Scottish Cup" durfte der glühende Fan des schottischen Fußball-Clubs "Celtic Glasgow" als Losfee agieren, grinste dabei betrunken in die Kamera und holte in einem lächerlich weiten Bogen aus, bevor er die Kugeln aus dem Lostopf zog. Anschließend schrie er die auf den Losen stehende Zahl in die Kamera. In einem Interview mit der "Zeit" verriet er: "Dass ich gerne trinke, ist kein Geheimnis."

Seine Gewaltausbrüche

Erst an Silvester ist Stewarts wilde Seite wieder ausgebrochen. Mit seinem Sohn Sean (39) soll er bei einer Silvesterparty in Palm Beach, im US-Staat Florida, einen Security-Mitarbeiter angegriffen haben, nachdem dieser ihnen den Zutritt zu einer Party verweigert hatte. Deshalb hat der Rocker nun eine Anzeige wegen Körperverletzung am Hals.

Nicht seine erste gewalttätige Eskapade. Schon als junger Rockstar verwüstete er gerne mal mit seinen Bandkollegen die Hotelzimmer, erzählte er im Interview mit dem "Spiegel": "Auf US-Tourneen buchte unser Manager in jeder Stadt das Holiday Inn, immer diese Hotelkette. Jeden Tag. Überall war die Einrichtung absolut identisch. Da haben wir irgendwann einen Lagerkoller gekriegt und angefangen, die Zimmer zu zerlegen - aber so richtig!"

Seine Liebschaften

Von sich selbst sagt Stewart in einem Interview mit der "Abendzeitung München": "Ich habe mich durchs Leben gebumst, gefeiert und gesoffen." Der Sänger galt vor allem in jungen Jahren als Playboy. Seine Vorliebe für hübsche Blondinen sorgte immer wieder für Schlagzeilen. Eine seiner ehemaligen Liebschaften, das "Bond"-Girl Britt Ekland (77), plauderte einmal im britischen Fernsehen aus: "Rod hat heimlich meine Unterhöschen getragen, wenn er auf die Bühne ging. Er wollte nicht, dass da was zwischen seinen Beinen rumbaumelt."

Insgesamt hat der Rocker mit vier Frauen acht Kinder. Penny Lancaster (48) ist seine dritte Ehefrau. Mit ihr ist er seit 2007 verheiratet, die beiden haben zwei gemeinsame Kinder, die Söhne Aiden Patrick (8) und Alastair Wallace (14). Wegen ihnen geht Stewart nur noch auf Tour, wenn die beiden Schulferien haben.

Seine Lästereien

Eigentlich sind Sir Elton John (70, "Rocket Man") und Rod Stewart alte Bekannte - und Freunde. Stewart nimmt allerdings selten ein Blatt vor den Mund. Nachdem John seine Abschiedstournee angekündigt hatte, lästerte Stewart im März 2018 in der US-Show "Watch What Happens Live with Andy Cohen" über ihn.

Der "Sailor"-Interpret erklärte, wenn er einmal in Rente gehe, werde er das nicht groß ankündigen. Denn diese Bekanntgabe habe für ihn einen faden Beigeschmack - es wirke so, als sollten dadurch mehr Tickets verkauft werden. Außerdem fügte er hinzu: "Das ist verlogen. Das ist nicht Rock 'n' Roll." Später behauptete er noch, dass Elton-Johns-Biopic "Rocketman" nicht sehr schmeichelhaft sei für den Sänger.

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