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Sinéad O'Connor Ihre Familie bittet um Ruhe nach dem Verlust ihres Sohnes

Familie von Sinéad O'Connor  gibt erstes Statement zu ihrem Gesundheitszustand nach dem Suizid ihres Sohnes.
© David Corio / Getty Images
Sinéad O'Connor geht aktuell durch ein tiefes Tal. Die Sängerin muss den Tod ihres Sohnes Shane verkraften. Inzwischen hat sich die Irin Hilfe bei Ärzten gesucht. Nun meldet sich ihre Familie mit einem Statement.

Es muss unerträglich für Sinéad O'Connor, 55, sein: Ihr Sohn Shane hat sich mit nur 17 Jahren das Leben genommen. Ein Albtraum für die liebende Mutter, die sich nun selbst in eine Klinik eingewiesen hat. Nun melden sich ihre Angehörigen zu Wort: "Die Familie hat in dieser schwierigen Zeit Privatsphäre gefordert", heißt es in einem Statement, das ein Sprecher von Irish-Folk-Sänger Donal Lunny, dem Ex-Mann von Sinéad und Vater des verstorbenen Sohnes, dem amerikanischen Nachrichtensender "Fox News" zukommen ließ. 

Sinéad O'Connor: "Bleib bei mir"

Am 7. Januar 2022 wurde Sinéads Sohn tot aufgefunden. Zuvor war er seit Tagen vermisst worden. Der suizidgefährtete 17-Jährige hielt sich bis zum 4. Januar in einem Dubliner Krankenhaus auf, wo er eigentlich permanent unter Beobachtung stehen sollte. Sein Tod hat Sinead in tiefe Trauer gestürzt. Zwei Tage nach seinem Auffinden schrieb sie verzweifelt auf Twitter: "Shaney, [...] bleib bei mir. Wo immer du auch sein magst, bitte bleib bei mir. Mein Baby. Ich weiß nicht, wie ich ohne dich leben soll."  

Information zu Hilfsangeboten

Sie haben suizidale Gedanken? Die Telefonseelsorge bietet Hilfe an. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der "Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention".

Sinéad nimmt Vorwürfe gegen Dubliner Klinik wieder zurück

Shane soll zuvor bereits zwei Suizidversuche unternommen haben. Aus diesem Grund hatte die Familie in dem Krankenhaus in der irischen Hauptstadt Hilfe gesucht. Sinéad erhob zunächst schwere Vorwürfe gegen die Klinik, nahm diese aber kurze Zeit später mit einem Tweet zurück: "Wir haben 12 Betten in der Spezialabteilung für selbstmordgefährdete Jugendliche. Und keine Mittel, um diejenigen zu retten, die das Leben nicht meistern können. 128 Betten auf der Intensivstation im ganzen Land. [Die Klinik] hat [ihr] Bestes getan. Das haben wir alle getan, und es tut mir sehr leid, dass ich jemandem die Schuld gegeben habe."

Verwendete Quellen: twitter.com, foxnews.com

ama Gala


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