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Shonda Rhimes Hinter diesen Serien-Hits steckt sie

Shonda Rhimes zählt zu den einflussreichsten Serienschöpferinnen in den USA
Shonda Rhimes zählt zu den einflussreichsten Serienschöpferinnen in den USA
© Birdie Thompson/AdMedia/ImageCollect
Der Name Shonda Rhimes sagt vor allem eingefleischten Serienfans etwas. Die heute 50-Jährige ist für einige Serien-Hits verantwortlich.

Am 13. Januar 2020 feiert Shonda Rhimes ihren 50. Geburtstag. Ein Name, der sicherlich nicht jedem bekannt sein wird. Die US-Amerikanerin ist als Drehbuchautorin und Produzentin von Fernsehserien tätig. Sie ist für einige erfolgreiche Shows und einen echten Dauerbrenner im TV verantwortlich. Bei diesen Hit-Serien hat sie ihre Finger im Spiel.

"Grey's Anatomy"

Shonda Rhimes schreibt ihr erstes Drehbuch Ende der 1990er Jahre. Das Drehbuch von "Not a Girl - Crossroads" (2002) mit Britney Spears bringt ihr 2003 eine Nominierung bei der Goldene Himbeere, dem Anti-Oscar, ein. Doch "Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger" (2002) wird für das schlechteste Drehbuch ausgezeichnet. Als nächstes schreibt Rhimes an "Plötzlich Prinzessin 2" (2004) mit. Dann folgt ihr erster TV-Coup: 2005 flimmert die erste Staffel der Ärzteserie "Grey's Anatomy", angesiedelt in einem Krankenhaus in Seattle, über die Bildschirme.

Die Serie heimst etliche Preise ein, darunter mehrere Emmys und Golden Globes, und bringt wohl eines der beliebtesten Serienpaare der TV-Geschichte hervor: Dr. Meredith Grey (Ellen Pompeo) und Dr. Derek Shepherd (Patrick Dempsey), der allerdings am Ende von Staffel elf den Serientod stirbt. Ellen Pompeo (50) ist der Serie seit der ersten Staffel treu. In den USA wird derzeit die 16. Staffel von "Grey's Anatomy" ausgestrahlt, eine 17. Staffel ist ebenfalls bestätigt. Im Februar 2019 fällt ein Rekord, mit Folge 332: Es ist damit die in der Primetime am längsten laufende medizinische Dramaserie in der TV-Geschichte.

"Private Practice"

Von "Grey's Anatomy" kreiert Shonda Rhimes im Jahr 2007 das erste Spin-off. "Private Practice" folgt der Figur Dr. Addison Forbes Montgomery, gespielt von Kate Walsh (52), nach Los Angeles. Sie wird dort Teilhaberin einer Privatpraxis. Aus sechs Staffeln gibt es 111 Episoden, 2013 ist Schluss. Besondere Schmankerl für Fans sind die Crossover-Episoden, wenn Figuren aus "Grey's Anatomy zu Besuch in Los Angeles sind, oder Addison und ihre neuen Kollegen nach Seattle reisen.

Seit 2018 gibt es das zweite Spin-off von "Grey's Anatomy", "Station 19", hierzulande unter dem Titel "Seattle Firefighters - Die jungen Helden" bekannt. Darin geht es um die Frauen und Männer einer Feuerwache. Bindeglied zu "Grey's Anatomy" ist Dr. Ben Warren, gespielt von Jason George (47). Er war Assistenz-Chirurg am Grey Sloan Memorial Hospital und der Ehemann von Dr. Miranda Bailey (Chandra Wilson, 50). Auch hier entstehen immer wieder Crossover-Episoden.

"Scandal"

Mit "Scandal" wagt sich Shonda Rhimes 2012 an ein neues Genre: Die Serie spielt in Washington D.C. und im Mittelpunkt steht Olivia Pope, gespielt von Kerry Washington (42). Sie ist Krisenmanagerin, die im Auftrag des US-Präsidenten politische Probleme lösen soll und Politikskandale abwenden bzw. verhindern soll. Nach der siebten Staffel ist im Jahr 2018 Schluss. In den USA erfreut sich die Serie großer Beliebtheit und kommt auch bei TV-Kritikerin gut an. In Deutschland dürfte sie vor allem eingefleischten Serienjunkies ein Begriff sein.

"How to Get Away with Murder"

Die Idee zu "How to Get Away with Murder" stammt zwar nicht von Shonda Rhimes, doch sie mischt bei der Krimiserie als Produzentin mit. Die finale sechste Staffel wird seit September 2019 in den USA ausgestrahlt. Die Serie dreht sich um die Uni-Professorin und gerissene Strafverteidigerin Annalise Keating, gespielt von Oscar-Preisträgerin Viola Davis (54, "Fences"). Sie lehrt den Kurs: "Wie man mit Mord davonkommt" (im Original: "How to get away with murder"). Im Lauf der Serie werden Annalise Keating und ihre Studenten in mehrere Mordfälle verstrickt - nicht alle überleben.

Ein besonderes Crossover-Event gibt es auch hier: Annalise Keating (Davis) trifft 2018 auf Olivia Pope (Washington) - in einer Folge der siebten Staffel von "Scandal" und einer Folge der vierten Staffel "How to Get Away with Murder" arbeiten sie wegen einer Sammelklage in Bezug auf die Massenhaft von Afroamerikanern in den USA zusammen.

Nächster Meilenstein: die Streaming-Welt

Shonda Rhimes zählt ohne Zweifel zu den einflussreichsten sowie erfolgreichsten Serienschöpferinnen und TV-Produzentinnen der Welt. Selbst wenn nicht alle ihre Serienideen Hits werden, so verdanken Serienfans ihr zahlreiche denkwürdige Figuren und Momente in der TV-Geschichte. 2018 wurde bekannt, dass Rhimes einen Mega-Deal mit Netflix abgeschlossen hat: Für acht Formate wurde sie verpflichtet, eine neunte Serie kam 2019 dazu. Ihr Einfluss wird also weiter wachsen.

SpotOnNews

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