Sharon Stone: Nacktshooting mit 57

Sharon Stone, Sexsymbol der Neunzigerjahre, will es noch mal wissen und posiert nackt für "Harper's Bazaar"

sieht auch mit 57 Jahren noch absolut umwerfend aus, wie sie mit einem sexy Fotoshooting für das US-Magazin "Harper's Bazaar" beweist.

Selbstbewusst beim Nacktshooting

Beim Nacktshoot, bei dem sie nur eine Halskette und einen Ring trug, gab sie sich selbstbewusst: "Mir ist klar, dass mein Hintern wie eine Tüte voller Pfannkuchen aussieht", scherzte die Schauspielerin. "Aber ich versuche nicht, die bestaussehende Tussi der Welt zu sein. An einem bestimmten Punkt fragst du dich, was wirklich sexy ist. Es ist nicht nur die Erhebung deiner Brüste. Es hat damit zutun, dass du präsent bist und Spaß hast und dich selbst genug magst, um die Person, die mit dir zusammen ist, zu mögen."

Es waren nicht die ersten Nacktaufnahmen für Sharon Stone. Bereits 1990 zog sie sich für den "Playboy" aus, um ihre Karriere zu fördern. Ihre Auffassung von Attraktivität hat sich seitdem verändert. "Wenn ich glauben, dass sexy sein bedeutet, zu versuchen, diejenige zu sein, die ich in 'Basic Instinct' war, hätten wir heute einen schwierigen Tag."

Sie findet keinen Mann

Kaum zu glauben, aber auch wenn sich Sharon Stone sehr wohl in ihrer Haut fühlt, hat die Schöne Schwierigkeiten einen Mann zu finden. "Nie geht jemand mit mir aus", erzählt sie weiter.

Dabei sei sie selbst inzwischen offensiver: "Ich flirte jetzt dreister, aber ich glaube, die Männer merken gar nicht, dass ich flirte. Sie denken nur "Oh, die ist ja witzig!"" Eine mögliche Erklärung hat sie auch parat: "Ist den Leuten überhaupt klar, dass ich hetero bin? Ich glaube sie haben da ihre Fragen, da ich gerade so viele lesbische Freundinnen habe."

Sharon Stone

Ein halbes Jahrhundert Frauenpower

Auch Sharon Stone lässt es sich nicht nehmen, Michael Douglas mit einer Laudatio Tribut zu zollen.
Sie kann es sich leisten, so viel Bein zu zeigen: Sharon Stone vor "Inglorious Basterds".
Sharon Stone im Mai 2009 II
Sharon Stone im Mai 2009.

22

Schroffer seit Gehirn-OP

Ein weiterer möglicher Grund: Seit ihrer schweren Gehirnblutung im Jahr 2001 könne Stone "auf schroffe Art direkt sein. Das schreckt die Leute ab, aber ich glaube, das ist nicht mein Problem." Überhaupt sei seit der OP vieles anders: "Es fühlt sich fast so an, als habe sich meine ganze DNA geändert. Mein Gehirn sitzt nicht mehr da, wo es vorher war, mein Figurtyp hat sich geändert, sogar meine Lebensmittelallergien sind andere." Doch es habe auch positive Veränderungen gegeben, so habe sich etwa Stones emotionale Intelligenz gesteigert.

Sharon Stone war bereits zwei Mal verheiratet, die zweite Ehe mit dem Journalisten wurde 2004 geschieden. Die Schauspielerin hat drei adoptierte Söhne.

Mehr zum Thema

Star-News der Woche