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Serena Williams Tennisstar beendet seine Profikarriere

Serena Williams
© Julian Finney / Getty Images
Diese Nachricht erschüttert die Tenniswelt: Serena Williams beendet ihre Profikarriere. Das gibt der Tennisstar auf einem imposanten Magazin-Cover bekannt.

Serena Williams zählt zu den erfolgreichsten Tennisspielerinnen der Welt, nun verkündetet sie mit 40 Jahren ihr Karriereaus. Eine Entscheidung, die der Sportlerin alles andere als leicht gefallen ist. 

Serena Williams ziert "Vogue"-Cover mit ihrer Tochter

"Ich habe das Wort Ruhestand nie gemocht", sagt Serena Williams gegenüber dem US-Magazin "Vogue", dessen aktuelles September-Cover sie zusammen mit ihrer Tochter Alexis Olympia Ohanian Jr., 4, ziert. "Vielleicht ist das beste Wort, um zu beschreiben, was ich vorhabe, Evolution. Ich bin hier, um euch zu sagen, dass ich mich weg vom Tennis und hin zu anderen Dingen entwickle, die mir wichtig sind", erklärt die Tennisspielerin.

Für die September-Ausgabe der "Vogue" hat sich die 23-fache Grand-Slam-Siegerin mit dem Redakteur Rob Haskell zusammengesetzt, um ihre Gedanken zum Abschied vom Tennis zu formulieren – zu ihren eigenen Bedingungen, wie das Magazin auf Instagram betont. "Es ist das Schwerste, was ich mir vorstellen kann", sagt Williams über ihr Karriereende und betont: "Ich will nicht, dass es vorbei ist, aber gleichzeitig bin ich bereit für das, was als Nächstes kommt." Womit genau sie sich in Zukunft beschäftigen möchte, verrät die 40-Jährige in ihrem Essay ebenfalls. "Vor ein paar Jahren habe ich im Stillen Serena Ventures gegründet, eine Risikokapitalfirma. Kurz danach habe ich eine Familie gegründet. Ich möchte diese Familie vergrößern."

"Es ist, als ob es nicht real ist, bis man es laut ausspricht"

Mit dem Tennisspielen aufzuhören sei für sie bis heute ein "Tabuthema", schreibt Serena Williams. "Ich kann nicht einmal mit meiner Mutter und meinem Vater darüber sprechen. Es ist, als ob es nicht real ist, bis man es laut ausspricht. Es kommt zur Sprache, ich bekomme einen unangenehmen Kloß im Hals und fange an zu weinen. Die einzige Person, mit der ich das wirklich durchgemacht habe, ist mein Therapeut! Ich werde die Sache nicht beschönigen", gibt Williams offen zu.

Alexis Ohanian, Serena Williams und Tochter Alexis Olympia Ohanian Jr. bei der AFI Fest-Premiere von "King Richard" im TCL Chinese Theatre in Hollywood, Kalifornien, am 14. November 2021.
Alexis Ohanian, Serena Williams und Tochter Alexis Olympia Ohanian Jr. bei der AFI Fest-Premiere von "King Richard" im TCL Chinese Theatre in Hollywood, Kalifornien, am 14. November 2021.
© LISA O'CONNOR/AFP / Getty Images

Serena Williams wünscht sich ein zweites Kind

Tennis habe ihr "so viel gegeben", doch es knabbere an ihr, nicht mehr als 23 Grand Slams gewonnen zu haben. "So wie ich das sehe, hätte ich mehr als 30 Grand Slams haben müssen. Ich hatte meine Chancen, nachdem ich von der Geburt zurückkam. Nach einem Kaiserschnitt und einer zweiten Lungenembolie stand ich in einem Grand-Slam-Finale. Ich habe gespielt, während ich gestillt habe. Ich habe während einer postpartalen Depression gespielt. Aber ich habe es nicht geschafft", so Serena Williams schonungslos ehrliche Zeilen. "Ich habe mich nicht so gezeigt, wie ich es hätte tun sollen oder können. Aber ich bin 23 Mal aufgetaucht, und das ist in Ordnung. Eigentlich ist das außergewöhnlich. Aber wenn ich mich heutzutage zwischen dem Aufbau meines Tennislebenslaufs und dem Aufbau meiner Familie entscheiden muss, entscheide ich mich für Letzteres."

Von jetzt an wird sie ihr Unternehmen weiter aufbauen und für ihre Tochter da sein. Und wer weiß, vielleicht darf sich die Vierjährige auch bald über ein Geschwisterchen freuen – ihre Ärzte haben ihr erst kürzlich grünes Licht gegeben, verrät Serena Williams glücklich.

Verwendete Quellen: instagram.com, vogue.com

aen Gala


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