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Serena Williams Während der Schwangerschaft hatte sie keine Bindung zu ihrer Tochter

Serena Williams
© ZUMA Wire / imago images
Serena Williams ist stolze Mutter von Olympia, mit der sie immer wieder süße Schnappschüsse in den sozialen Medien teilt. Doch nun offenbart die Tennisspielerin, dass sie während ihrer Schwangerschaft keine emotionale "Verbindung" zu ihrer Tochter gespürt habe.

Serena Williams, 40, schwebt seit der Geburt ihrer Tochter Olympia, 4, im Mutterglück. In einem persönlichen Essay für das US-Modemagazin "Elle" spricht die Profisportlerin jetzt allerdings über die traumatischen Komplikationen nach ihrem Kaiserschnitt und darüber, dass sie sich erst nach der Geburt mit ihrer Tochter verbunden gefühlt habe.

Serena Williams "sehnte" sich nach einem Gefühl der Verbundenheit

Zwei Tage vor den Australian Open 2017 habe Serena Williams erfahren, dass sie schwanger ist. Sie sei bereits vor Ort gewesen und habe ihrem Mann Alexis Ohanian, 38, die Neuigkeit nicht übers Telefon mitteilen wollen, weshalb sie ihn bat, nach Melbourne zu kommen. "Als er ankam, überreichte ich ihm eine Papiertüte mit sechs positiven Schwangerschaftstests, die ich an einem Nachmittag gemacht hatte", schreibt sie bei "Elle". Das Paar sei überglücklich gewesen und Serena habe während der Schwangerschaft kaum Beschwerden gehabt. Der Tennisstar hat diese Zeit genossen – doch etwas fehlte.

"Während meiner gesamten Schwangerschaft hatte ich nie eine Verbindung zu ihr gespürt", erklärt Serena. "Ich habe die Schwangerschaft zwar geliebt, aber ich hatte nie diesen unglaublichen 'Oh mein Gott, das ist mein Baby'-Moment. Das ist etwas, worüber die Leute normalerweise nicht sprechen, weil wir eigentlich von der ersten Sekunde an verliebt sein sollten." Ihr Beschützerinstinkt habe zwar sofort eingesetzt, aber sie habe vergeblich darauf gewartet, "dass ich das Gefühl habe, sie zu kennen." Einige ihrer Freundinnen erzählten ihr, dass auch sie ähnliche Erfahrungen gemacht hätten. Das habe Williams beruhigt, aber änderte dennoch nichts an ihrer emotionalen Lage: "Ich sehnte mich trotzdem danach."

"Als ich sie endlich sah, habe ich sie sofort geliebt"

Nachdem Olympia das Licht der Welt erblickt hatte, setzte bei Serena Williams das Gefühl ein, auf das sie so lange gewartet hatte: "Als ich sie endlich sah, [...] habe ich sie sofort geliebt. [...] Ich konnte nicht aufhören, sie anzustarren, meine Olympia." Die darauffolgende Nacht im Krankenhaus habe sie mit ihrem Mann und ihrer Tochter verbracht. "Alexis und ich saßen da, allein mit unserem neuen Baby. Es war unwirklich, die Anwesenheit dieser dritten Person im Raum zu spüren", schwärmt sie.

Die ersten Momente mit ihrer Tochter konnte die Sportlerin jedoch nicht lange genießen, denn nach dem Kaiserschnitt am 1. September 2017 traten Komplikationen auf. Wegen einer Lungenembolie musste sie stark husten, wodurch die Nähte aufplatzten. Später hätten die ärztlichen Fachkräfte auch Blutgerinnsel in ihrem Bauch festgestellt. Insgesamt drei Mal musste sie darafhin operiert werden und konnte erst eine Woche später das Krankenhaus verlassen.

Serena und Töchterchen Olympia: ein Herz und eine Seele

Inzwischen sind Serena Williams und Töchterchen Olympia unzertrennlich. "Trotz der Zerstörung meines Körpers und der Tatsache, dass ich nicht viel stillen konnte, war die Verbindung mit Olympia letztendlich unglaublich. Sie war sowohl die Belohnung als auch die Bestätigung für alles, was ich durchgemacht hatte", schreibt die 40-Jährige weiter. Serena könne von ihrer Kleinen gar nicht genug bekommen, möchte ständig in ihrer Nähe sein.

Das Mutter-Tochter-Duo habe zusammen viel Spaß: "Olympia hat einen großartigen Sinn für Humor. Wenn man sie bittet, einen Hasen zu zeichnen, malt sie stattdessen ein Huhn, und sie weiß, dass sie einen Witz macht. Sie liebt es zu lachen."

Verwendete Quellen: elle.com, instagram.com

sti Gala


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