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Serena Williams "Ich möchte auf keinen Fall wieder als Sportlerin schwanger sein"

Serena Williams
© Rich Polk / Getty Images
Serena Williams beendet ihre Profisportlerkarriere und verkündet die Pläne für ein zweites Baby. Sie will nicht noch einmal als Tennisspielerin schwanger werden – aus gutem Grund.

Die vierfache Olympiagewinnerin Serena Williams, 40, will Ende August bei den US Open versuchen, ihren 24. Grand-Slam-Titel zu holen. Dann ist Schluss. Das bevorstehende Ende ihrer beeindruckenden Profikarriere fiel der Mutter einer kleinen Tochter sehr schwer, doch sie will ihren Fokus verlagern – weg vom Sport hin zur Familie, wie sie in ihrem Essay in der September-Ausgabe der US-Modezeitschrift "Vogue" schreibt.

Noch einmal als Tennisspielerin schwanger werden, komme für sie aus entscheidenden Gründen nicht infrage.

Serena Williams: "Ich muss mit zwei Beinen im Tennis stehen oder draußen sein"

"Es ist das Schwerste, was ich mir vorstellen kann. Ich will nicht, dass es vorbei ist, aber gleichzeitig bin ich bereit für das, was als Nächstes kommt", erklärt Serena Williams über ihre Entscheidung, mit dem Tennissport aufzuhören. Seit November 2017 ist die gebürtige US-Amerikanerin mit dem Unternehmer und Reddit-Mitgründer Alexis Ohanian, 39, verheiratet; nur wenige Wochen zuvor kam ihre Tochter Alexis Olympia Ohanian Jr., 4, auf die Welt.

Williams nächstes Ziel? Ihre Familie zu vergrößern. Eine weitere Schwangerschaft passe aber nicht mit ihrem Leben als Tennisprofi zusammen: "Ich möchte auf keinen Fall wieder als Sportlerin schwanger werden. Ich muss mit zwei Beinen im Tennis stehen oder mit zwei Beinen draußen sein."

Williams kämpfte mit zweiter Lungenembolie und postpartaler Depression

Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Die Geburt ihrer Tochter und die Zeit danach waren für Serena eine große Herausforderung, fast wäre sie gestorben: "Ich bin von einem Kaiserschnitt über eine zweite Lungenembolie zu einem Grand-Slam-Finale gekommen. Ich habe gespielt, während ich gestillt habe. Ich habe während einer postpartalen Depression gespielt."

Wenn sie sich heute entscheiden müsse, noch einmal alles zu geben, um für einen Titel fit zu werden oder dafür ihre Familie zu vergrößern, würde Serena Letzteres wählen. Beides zusammen könne sie sich nicht mehr vorstellen.

Sie zweifelte an ihrem Kinderwunsch

Zu Beginn ihrer Karriere hätte sich Williams nicht vorstellen können, Mutter zu werden. "Ich war nie sehr selbstbewusst oder fühlte mich in der Nähe von Babys oder Kindern wohl, und ich dachte, wenn ich jemals ein Baby hätte, würde ich Leute haben, die sich rund um die Uhr um es kümmern", so die baldige Ex-Tennisspielerin. Heute ist das anders. Sich selbst beschreibt die 40-Jährige als "zupackende Mutter", die Olympia "in fünf Jahren nur einmal 24 Stunden lang nicht bei" sich gehabt hätte. Ob das bei Serena Williams' zweiten Kind auch so wird? Mit Sicherheit!

Verwendete Quelle: vogue.com

jse Gala


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