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Selmar Blair So geht es ihr mit ihrer MS-Erkrankung

Selma Blair
© Sonia Moskowitz / Getty Images
Selma Blair ging mit ihrer MS-Erkrankung durch die Hölle, hatte "Todesangst". Nun verrät der "Eiskalte Engel"-Star, wie es ihm heute geht und spricht über "peinliche Symptome" und die Rückkehr zur Schauspielerei.

Seit drei Jahren schon kämpft Selma Blair, 49, gegen die chronische Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose. Ihren steinigen Weg seit der Diagnose 2018 teilt sie – ob auf Instagram oder in Interviews – mit der Öffentlichkeit, wie auch dieses Mal. Anlässlich ihrer Dokumentation "Introducing, Selma Blair", die ihren Krankheitsverlauf dokumentiert und am 15. Oktober 2021 erscheint, gibt die Schauspielerin bei "Good Morning America" einen aktuellen Einblick ihn ihr Leben mit der Krankheit und spricht über den Moment, der in ihr "Todesangst" auslöste.

Selma Blair hatte vor einer Chemotherapie Todesangst

Selma Blair will ihr Schicksal teilen, um mehr Bewusstsein für MS zu erreichen und anderen Betroffenen zu helfen. Schonungslos zeigt sie sich daher in verwundbaren Momenten, etwa, als sie 2019 von einer Chemotherapie gezeichnet isoliert in einer Klinik um ihr Leben kämpfte. Solche Szenen gibt die Mutter des zehnjährigen Arthur in ihren neuen Dokumentarfilm preis.

Selma befand sich an einem "kritischen Punkt", gesteht sie im Interview mit "Good Morning America", sodass sie sich für eine experimentelle Stammzellentransplantation und Chemotherapie entschied. Damit wollte sie ihre Lebensqualität verbessern. Denn bei MS greift das Immunsystem den Körper an, verursacht Nervenschäden im Gehirn und Rückenmark und infolgedessen Symptome wie Bewegungseinschränkungen.

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Doch dieser Schritt sei nicht einfach für Selma gewesen. "Ich hatte mein ganzes Leben lang Todesangst vor der Chemo", verriet sie. Doch die Krankheit schränkte die Darstellerin irgendwann so sehr in ihrer Lebensqualität ein, dass sie das Gefühl hatte, keine andere Wahl zu haben, als jede Behandlung auszuprobieren, die Linderung verschaffen könnte. Und das hat sich gelohnt. Ihre Symptome hätten sich drastisch verbessert. "Im Moment geht es mir großartig", freut sich Selma.

Selma Blair hat heute mit "peinlichen Symptomen" zu kämpfen

Dennoch könne sich ihr Zustand mit jedem neuen Krankheitsschub wieder ändern, was Selma aber nicht entmutigt. Der US-Star gibt sich entschlossen, die Krankheit Tag für Tag anzugehen. Sie habe auch immer noch mit Symptomen zu kämpfen, die "manchmal peinlich sein können", darunter körperliche "Störungen" und Probleme mit ihrer Sprache, die sie täglich mit Medikamenten behandeln müsse. Dennoch wolle sich Blair "nicht beschweren".

"Ich habe mehr Gewinne als Verluste", erklärt sie und führt fort: "Und ich habe Dinge, die manchmal peinlich sein können, aber diesen Teil – die Pannen, das Sprechen – möchte ich zeigen, einen Teil, der heilt und der dennoch perfekt ist und mehr Akzeptanz bekommen sollte."

Selma, die mit ihrer Rolle der "Cecile" im Kultfilm "Eiskalte Engel" 1999 ihren Durchbruch feierte, hofft sogar, eines Tages zur Schauspielerei zurückkehren zu können. "Ich bin nicht auf der Suche [nach einem Job als Schauspielerin], aber Gott weiß, ich würde nie sagen, dass ich nicht davon träumen würde, eines Tages Teil eines tollen Sets zu sein", erklärt sie.

Verwendete Quellen: goodmorningamerica.com, www.dailymail.co.uk, instagram.com

jse Gala


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