Selma Blair: "Ich habe vor Erleichterung geweint" – erstes Interview nach Diagnose

Als Selma Blair sich bei der Oscar-Party von "Vanity Fair" in Beverly Hills mit Gehstock zeigte, wirkte sie stärker als je zuvor. In einem TV-Interview sprach sie jetzt über die Schock-Diagnose Multiple Sklerose und ihre dramatische Krankheit

Selma Blair bei der "Vanity Fair"-Party der Oscars 2019

Ein anerkennendes Raunen dürfte durch die Reihen der vielen Fotografen gegangen sein, als sich Selma Blair, 46, am vergangenen Sonntag (24. Februar) in Beverly Hills bei der "Vanity Fair" Oscar-Party zeigte. Denn die sympathische Schauspielerin besuchte erstmals wieder ein öffentliches Event, seit sie bekanntgegeben hatte, dass sie an Multipler Sklerose leidet. Mit ganz viel Stärke und Eleganz meisterte sie ihren Auftritt – der Gehstock, den sie mittlerweile braucht, fügte sich harmonisch in ihr gesamtes Erscheinungsbild. Wie es aktuell um ihre Gesundheit bestellt ist, das verriet Selma Blair jetzt in einem TV-Interview – ihrem ersten seit Bekanntgabe, dass sie krank ist. 

So geht es Selma Blair im Moment

Am heutigen Dienstagmorgen (26. Februar) wurde das Interview, das Selma Blair mit Robin Roberts von "Good Morning America" vor wenigen Tagen geführt hat, ausgestrahlt. In dem Gespräch berichtet die "Eiskalte Engel"-Schauspielerin darüber, dass sie gerade einen akuten Schub der Multiplen Sklerose habe, was ihr das Sprechen besonders schwer mache. Sie leide im Moment unter spasmodischer Dysphonie, also einem sogenannten Sprechkrampf, der ihre Stimme stark beeinträchtige. Deshalb habe sie "große Angst vor dem Sprechen", trotzdem sei sie einfach nur froh, dass sie der Welt jetzt mitteilen könne, wie es ist, an MS erkrankt zu sein. Sie wolle Aufmerksamkeit schaffen. 

"Nach der Diagnose habe ich geweint – vor Erleichterung"

Auch darüber, wie es ihr unmittelbar nach der Diagnose ging, sprach Selma Blair. Anders als man vielleicht erwarten würde, fühlte sie sich erleichtert. Erleichtert darüber endlich zu wissen, was mit ihr nicht stimmte. "Ich war in Tränen aufgelöst", erinnert sie sich im US-amerikanischen TV an den Moment der Diagnose. "Aber es waren keine Tränen der Panik, es waren Tränen des Wissens. Endlich wusste ich, dass ich in einem Körper lebe, der die Kontrolle verloren hat. Das war ein erleichterndes Gefühl." Schon lange vorher hatte sie gemerkt, dass etwas mit ihr nicht stimmte: "Ich habe meinen Sohn zur Schule, die ungefähr anderthalb Kilometer weit weg ist, gebracht. Bevor ich wieder nach Hause konnte, musste ich rechts ranfahren und ein Nickerchen machen ... Es hat mich umgebracht. Daher heulte ich vor Freude, als ich endlich die Diagnose bekam." 

Tragische Schicksalsschläge

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Verwendete Quelle: People.com

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