Sebastian Münster: Wollte er eine 15-Jährige missbrauchen?

Sebastian Münster musste sich vor Gericht verantworten, weil er ein Mädchen überfallen haben soll. Nun wurde er verurteilt

Sebastian Münster

Er ist wieder rückfällig geworden: Sebastian Münster war schon einmal im Gefängnis, jetzt wurde ihm in Köln erneut der Prozess gemacht. Der schreckliche Vorwurf: Er soll versucht haben, eine 15-Jährige zum Geschlechtsverkehr zu zwingen. Jetzt wurde ein urteil gesprochen.

Haftstrafe für Sebastian Münster

Die Details der angeblichen Tat im Dezember 2016 sind furchtbar: Der einstige Schauspieler (unter anderem "Die Manns") soll in Hürth ein junges Mädchen auf dem Weg zur Schule überwältigt haben. Wie die "Bild" berichtet, sagte der Staatsanwalt an einem Verhandlungstag: "Er legte ihr den Arm um den Hals, zerrte sie in eine Grünanlage." Um die Schülerin gefügig zu machen, soll der 45-Jährige die Schülerin mit einem Käsemesser bedroht und geschlagen haben. Laut Anklage soll er sich dann auf sie gelegt und aufgefordert haben, sich ihre Hose auszuziehen. Doch das Mädchen zeigte sich mutig und wehrte sich. Ein Anwohner eilte dann zu Hilfe. Wegen versuchter, besonders schwerer sexueller Nötigung wurde Sebastian Münster nun zu einer sechsjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Davon muss er aber nur ein Jahr absitzen. Aufgrund seiner Drogensucht wird er dann in einer Entzugsklinik untergebracht.

Er kann sich an kaum etwas erinnern

Sebastian Münster selbst erinnert sich angeblich nicht an Einzelheiten, war zum Tatzeitpunkt wohl betrunken und vollgepumpt mit Drogen. Jedoch bestreitet er die Vorwürfe auch nicht, so sein Verteidiger. "Ich habe nur einzelne Bilder [...] Ich hab noch ein Bild, wie ich sie umarme. Ich sehe mich auf ihr. Dass es laut war", sagte Münster aus. Einige Hinweise lassen aber Zweifel aufkommen, dass die Tat im Affekt geschah. Warum hatte der Ex-Fernseh-Star ein Messer dabei? Angeblich um sich beim Drogenkauf selbst zu schützen. Doch er hatte auch einen Stoffbeutel mit ausgeschnittenem Gesichtsfeld dabei. "Da könnte man auf die Idee kommen, dass Sie einen Überfall geplant haben“, ist die Vermutung des Richters. 

Seine Strafakte ist lang

Sebastian Münster war auf Bewährung als sich der Überfall ereignete. 2010 verurteilte ihn ein Gericht in Bonn zu sechseinhalb Jahren Haft, weil er sich an einer Mutter und ihrer Tochter vergangen und eine Prostituierte überfallen hatte. Vom Gefängnis kam er in eine Entzugsklinik, um seine Drogensucht zu bekämpfen. 2013 wurde er entlassen. Zuerst lief es gut für den gebürtigen Düsseldorfer: Er hatte eine Freundin, einen Bürojob. Doch dann holte die Vergangenheit ihn ein, er griff wieder zu Drogen, machte Schulden. Am Abend vor der Tat in Hürth soll ihm seine Lebenssituation bewusst geworden sein. Deshalb ging er los, um sich Kokain zu besorgen. Laut "RP Online" wird ein Urteil im aktuellen Fall am 28. Juni erwartet.

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