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Sean Connery (†) Ein Freund spricht über seine Demenz-Erkrankung

Sean Connery
© Getty Images
Sean Connery litt an Demenz. Nun verrät der Ex-Rennfahrer Jackie Stewart, wie er den Schauspieler vor dessen Tod erlebt hat.

Wie ging es Sean Connery in den letzten Wochen vor seinem Tod wirklich? Eine Frage, die sich besonders die vielen Fans des Hollywood-Stars stellen und die der ehemalige Automobilrennfahrer Jackie Stewart, 81, nun ein Stück weit beantwortet.

Witwe von Sean Connery bestätigt Demenz-Erkrankung

Schon kurz nachdem bekannt wurde, dass Sean Connery mit 90 Jahren gestorben ist, meldete sich seine Frau Micheline Roquebrune, 91, zu Wort und bestätigte das, was seit einigen Jahren bereits vermutet wurde: Der "James Bond"-Darsteller litt an Demenz und führte dadurch nur noch ein sehr eingeschränktes Leben. Er konnte sich nicht mal mehr richtig ausdrücken, verriet Sean Connerys Witwe.

Wie ging es dem Schauspieler wirklich?

Jackie Stewart
Jackie Stewart
© Getty Images

Jackie Stewart, mit dem der Schauspieler viele Jahre lang gut befreundet war, sprach nun in der Fernsehsendung "Good Morning Britain" ebenfalls über den zuletzt sehr besorgniserregenden Zustand von Connery: "Ich habe ihn vor nicht allzu langer Zeit vor seinem Tod noch einmal gesehen und es war ein trauriger Anblick. Ich denke, Sean hätte es vorgezogen, ein bisschen früher von uns zu gehen. Es ging ihm nicht gut."

Der Ex-Rennfahrer hat selbst Erfahrungen mit der Krankheit und weiß, wovon er spricht: "Leider hat er mehr als zwei Jahre lang große Beschwerden gehabt, es ist eine schreckliche Krankheit. Ich weiß das, weil meine Frau Helen leider auch an Demenz leidet. Es ist ein großer Verlust für Schottland, Großbritannien und die Welt."

Doch auch persönlich wird Jackie Stewart sein Kumpel sehr fehlen. Außerhalb des riesigen Fan-Rummels sei Sean Connery einfach ein ruhiger, erstaunlicher Mann und ein großartiger Freund gewesen.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk

jno Gala


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