Schwesta Ewa: Rapperin muss ohne ihre Tochter ins Gefängnis – das ist der Grund

Im Januar kam die Tochter von Schwesta Ewa zur Welt, doch schon bald müssen sich die beiden voneinander trennen. Denn: Die Rapperin muss die ihr drohende Haftstrafe ohne ihr Kind antreten.

Schwester Ewa

Schwesta Ewa, 35, werden Steuerhinterziehung und 35-fache Körperverletzung vorgeworfen. Im Juni 2017 wurde sie deswegen zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Diese soll die Rapperin in den nächsten Tagen antreten, ihre sechs Monate alte Tochter Aaliyah Jeyla darf allerdings nicht mit.

Schwesta Ewa muss ohne Aaliyah ins Gefängnis

Ihre kleine Aaliyah Jeyla ist ihr Sonnenschein – kein Wunder, dass es für Schwesta Ewa undenkbar ist, die zweieinhalbjährige Haftstrafe ohne ihre kleine Tochter abzusitzen. Doch wie es jetzt aussieht, wird sich die gebürtige Polin an den Gedanken gewöhnen müssen. Denn wie "Bild" berichtet, habe sie die Ladung zum Haftantritt mittlerweile von der Staatsanwaltschaft Frankfurt erhalten. Demnach geht es für die 35-Jährige in die JVA Willich in der Nähe von Düsseldorf – und die Einrichtung ist nicht auf Mütter mit Kindern ausgerichtet. 

"Nicht geeignet für offnen Vollzug"

Schwesta Ewa könnte durchaus gemeinsam mit ihrer Tochter die Haftstrafe absitzen. In NRW, wo sie ihren Wohnsitz hat, käme dafür allerdings nur eine Einrichtung in Frage. In Fröndenberg gibt es ein offenes Wohnhaus, in dem insgesamt 16 Mütter und bis zu 20 nicht schulpflichtige Kinder untergebracht werden können. Das ist aber nur möglich, wenn die Mutter für den offenen Vollzug geeignet ist. Wie "Bild" berichtet, habe Schwesta Ewa einen Antrag gestellt, um mit ihrer Tochter in dieser Anstalt Platz zu finden, doch  Staatsanwaltschaft, Jugendamt und der Einrichtungsleitung lehnten ihr Gesuch ab. Ein Sprecher der Vollzugsanstalt bestätigt gegenüber "Bild": "Nach unserer Einschätzung ist Ewa Malanda (so Schwesta Ewas bürgerlicher Name) von der Persönlichkeitsstruktur her höchst manipulierbar und gewaltbereit und daher noch nicht für den offenen Vollzug geeignet. Wir empfehlen daher, dass sie sich zunächst im geschlossenen Vollzug bewähren soll.“

Rapperin ist fassungslos

"Ich kann es nicht glauben! Ich bin seit Januar Mutter", regt sich Schwesta Ewa gegenüber "Bild" auf. Ihr Baby für zweieinhalb Jahre alleine zu lassen – damit kann und will sie sich offenbar nicht abfinden. "Was mache denn nun?", macht die Rapperin ihrer Verzweiflung Luft. Sie beteuert: "Ich habe mich seit meiner Verurteilung immer vorbildlich verhalten." Ein weiterer Grund, warum sie die Entscheidung, ohne ihre Tochter ins Gefängnis zu gehen, nicht akzeptieren möchte.

Verwendete Quelle: Bild

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