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Schwesta Ewa Die Rapperin wurde aus dem Gefängnis entlassen

Schwesta Ewa
Schwesta Ewa
© Picture Alliance
2021 beginnt gut für Rapperin Schwesta Ewa: Sie wurde aus dem Gefängnis entlassen. Ihre neue Freiheit feiert sie nun mit ihrer Tochter auf Instagram.

Es war Mitte Januar 2020, als Schwesta Ewa, die mit bürgerlichem Namen Ewa Malanda heißt, ihre zweieinhalbjährige Haftstrafe in Fröndenberg, NRW, antrat. Zunächst ohne ihre kleine Tochter Aaliyah, 2, ein halbes Jahr später zog die Musikerin dann mit ihr in ein Mutter-Kind-Gefängnis. In dieser Zeit lebte Aaliyah bei Verwandten.

Schwesta Ewa feiert ihre Freilassung

Heute, rund ein Jahr später, feiert Schwesta Ewa mit ihrer Tochter nun die neugewonnen Freiheit. "Wir sind Freiiiii Freiiiiiiii", schreibt die Rapperin zu einem Instagram-Foto, auf dem sie die kleine Aaliyah in den Armen hält. Im Hintergrund hängen große, goldene Ballons, die das Wort "Free" bilden. 

Die Rapperin wurde nach einem positiven Beschluss der Strafvollstreckungskammer freigelassen, wie Joachim Turowski, Chef des Justizvollzugskrankenhauses Nordrhein-Westfalen in Fröndenberg, gegenüber GALA bestätigte. Grundlage ist ein positiver "Zweidrittelbeschluss".

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In ihrer Instagram-Story meldet sich Malanda schon auf dem Weg nach Hause nach bei ihren Fans. "Ja Schatz, wir fahren nach Hause“, sagt die 36-Jährige zu ihrer Tochter und strahlt glücklich in die Kamera. "Ich bin frei. Ich kann es noch gar nicht glauben, das ist noch so...nicht real. Ich freu mich!“

Verurteilt wegen Körperverletzung und Steuerhinterziehung

Schwesta Ewa wurde im Juni 2017 in Frankfurt am Main zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt, dagegen legte sie Revision ein. Doch der Bundesgerichtshof bestätigte das Urteil später. Sie hatte laut Anklage mit jungen Fans mehrere "Prostitutionsreisen" unternommen, verurteilt wurde sie wegen mehrfacher Körperverletzung und Steuerhinterziehung.  2019 wurde das Urteil rechtskräftig, doch die Haftstrafe immer wieder aufgeschoben. Am 12. Januar 2020 wurde Schwesta Ewa inhaftiert.

Verwendete Quellen: instagram.com, Justizvollzugkrankenhaus Fröndenberg

aen Gala

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