Sasha: "Er ist ein guter Mensch"

Auserwählt, ausgebuht, aussortiert: Exklusiv in GALA verteidigt Sasha seinen Freund Xavier Naidoo nach dessen ESC-Aus

Das schon mal vorweg: Xavier ist einer meiner besten Freunde im Musik-Business. Bin ich deshalb befangen? Natürlich! Dafür kenne ich Xavier aber auch besser als viele, die sich jetzt berufen fühlen, eine Meinung äußern zu können aufgrund von schlecht bis gar nicht recherchierten "copy paste"-Schlagzeilen, die seit geraumer Zeit kursieren – und in der aktuellen Hetz- und Hasskampagne gegen ihn ihren traurigen Höhepunkt gefunden haben. Xavier ist ein guter Mensch! Er ist extrem höflich und offen, außerdem einer der tolerantesten Typen, die ich je kennengelernt habe. Er setzt sich für Menschen und vor allem Kinder ein, ohne es an die große Glocke zu hängen. Er ist für mich alles andere als das, was ihm gerade nachgesagt wird. Aber eines ist er ganz bestimmt: Einer der besten, erfolgreichsten Sänger und Musiker Deutschlands.

Social-Media-Mob

Wenn Xavier sich also entscheidet, für uns beim ESC anzutreten, sollten wir eigentlich dankbar sein. Das hat sich ja nun leider erledigt, da dem Social-Media-Mob eine ungeahnt und für mich unverständlich große Wichtigkeit beigemessen wurde. Was mich am meisten erschüttert hat, war die Intensität des Hasses, der sich hier entlud und in keinerlei Verhältnis zum Ereignis stand. Zum Glück sehen viele Menschen das genauso, daher bin ich voller Hoffnung, dass so etwas in Zukunft nicht wieder passieren wird.

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Sie beschwört den amerikanischen Geist der Weihnacht

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Melania Trump führt uns durch das weihnachtlich dekorierte Weiße Haus.
©Gala

Ein Drama in drei Akten

Donnerstag, 19.11.15

Die ARD verkündet, dass Xavier Naidoo beim Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm für Deutschland singen wird. Damit hat der Sender nach 2009 zum zweiten Mal den Teilnehmer direkt bestimmt und nicht die Zuschauer entscheiden lassen.

Freitag, 20.11.15

Die Wahl stößt auf starke Kritik, da sich Naidoo in der Vergangenheit immer wieder mit Vorwürfen konfrontiert sah, rechtspopulistisch und homophob zu sein. Binnen 24 Stunden unterzeichnen mehr als 10000 Menschen eine Online-Petition gegen die Teilnahme.

Samstag, 21.11.15

Weil der Shitstorm immer massiver wird, zieht ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber die Notbremse – und die Nominierung zurück: „Es war klar, dass Naidoo polarisiert, aber die Wucht der Reaktionen hat uns überrascht.“ Wer nun für Deutschland antritt, steht noch in den Sternen.

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