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Sarah Lombardi im Interview Was kann die Allround-Künstlerin eigentlich nicht?


Sarah Lombardi sitzt in der Jury von "Pretty in Plüsch" und weiß im Interview mit GALA, was diese Gesangsshow so besonders macht.

Sarah Lombardi, 28, zeigt mal wieder, wie vielfältig sie als Künstlerin ist. Die Zweitplatzierte der DSDS-Staffel von 2011 begeistert nicht nur als Sängerin die Massen, sondern stellte in den vergangenen Jahren unter anderem auch ihr Können in der Schauspielerei, im Tanzen, beim Eiskunstlaufen und in der Backstube unter Beweis. Gerade hat sie als kostümiertes Skelett "The Masked Singer" gewonnen. Doch auch als Jurorin bei "Das Supertalent" zeigte Sarah 2019, dass sie nicht nur selbst ein Multi-Talent ist, sondern andere auch bewerten kann.

Nun nimmt die 28-Jährige erneut auf dem Jury-Stuhl Platz – und zwar bei "Pretty in Plüsch – die schrägste Gesangsshow Deutschlands". Darin singen sechs Prominente (Mareile Höppner, Janine Kunze, Ingolf Lück, Massimo Sinató, Hardy Krüger Jr. und Jessica Paszka) live um die Gunst der Jury und der Zuschauer. Unterstützt werden die Promis von Puppen, hinter denen sich professionelle Sänger verstecken. Sie sorgen nicht nur für das richtige Coaching, sondern auch für mächtig schräge Unterhaltung.

Im Interview mit GALA spricht Sarah über ihre neue Jury-Tätigkeit und die Entwicklung von Sohn Alessio.

Sarah Lombardi: "Das Gesamtpaket bei 'Pretty in Plüsch' muss stimmig sein"

GALA: Sarah, das Konzept von "Pretty in Plüsch" klingt ziemlich verrückt, die Show wird ja auch als "die schrägste Gesangsshow Deutschlands" bezeichnet. Was hast du als Erstes gedacht, als du das Angebot bekommen hast, in der Jury zu sitzen?

Sarah Lombardi: Ich habe mich sehr gefreut. Das wird eine verrückte, aber auch sehr coole Show. Ich bin sehr gespannt darauf, alle Plüsch-Charaktere kennenzulernen. Gerade in der jetzigen Zeit freut man sich über Momente, über die man ein bisschen schmunzeln und lachen kann, um mal die ernsten Gedanken zu vertreiben.

Worauf wirst du bei der Bewertung besonders achten? Was ist dir wichtig?

Natürlich geht es erstmal um den Gesang, aber viel wichtiger sind mir die Emotionen. Ein Duett zu singen, ist eine Herausforderung. Das Timing muss passen, die Stimmen müssen aufeinander abgestimmt werden und harmonieren. Das Gesamtpaket muss einfach stimmig sein, es sollte einen berühren und mitnehmen. Wenn dann der ein oder andere Ton daneben geht, dann ist das eben so.

Du wirst aber selbst nicht auftreten und mit einer Puppe singen, oder?

Mal sehen. Ich wäre auf jeden Fall bereit dazu (lacht) ...

"Ich bin gerade fleißig im Studio"

Du hast vor Kurzem deine neue Single "Zoom" veröffentlicht, auf die viele Fans lange gewartet haben. Werden wir in Zukunft wieder mehr von dir hören?

Definitiv. Ich bin gerade fleißig im Studio und nehme Songs für mein neues Album auf. Ich lasse mir da bewusst Zeit. Aber ich freue mich darauf, wenn musikalisch wieder mehr von mir kommt.

Was sagt dir mehr zu: Auf der Bühne singen oder in der Jury sitzen?

Ich habe in den letzten Jahren beide Seiten erleben dürfen und muss sagen, dass sowohl die Position der Kandidatin, als auch die des Jurymitglieds, seine Vorzüge hat. In beiden Positionen kann man sehr viel lernen. Dadurch, dass ich selbst weiß, wie sich der Kandidat fühlt, kann ich mich als Jurymitglied da sehr gut hineinversetzen. 

Du hast viele Talente und hast diese schon oft in TV-Shows unter Beweis gestellt: Eiskunstlaufen, Tanzen, Backen. Gibt es etwas, das du nicht kannst?

Oh ja, ich kann zum Beispiel überhaupt nicht malen oder zeichnen. Darin bin ich wirklich sehr schlecht. Und alles, was mit Geduld zu tun hat, ist auch nicht meins. Im Alltag bräuchte ich auf jeden Fall mehr davon (lacht).

Darf Alessio die Show "Pretty in Plüsch" auch schon sehen?

Auf jeden Fall. Es ist eine Familiensendung und ich glaube, dass er Spaß daran haben wird.

Sohn Alessio kommt in die Schule

Sarah Lombardi mit Sohn Alessio im April 2018
Sarah Lombardi mit Sohn Alessio im April 2018
© Getty Images

Alessio ist fünf, er kommt also nächstes Jahr in die Schule. Wie ist dein Gefühl dabei?

Es ist auf jeden Fall ein riesengroßer Schritt. Wir waren neulich in der Schule, um ihn anzumelden. Das ist schon etwas Besonderes und in solchen Momenten sieht man erst einmal, wie schnell die Zeit vergeht und wie schnell die Kinder groß werden.

Glaubst du, dass es schwieriger oder einfacher wird, den Schulalltag mit deinem Beruf unter einen Hut zu bringen?

Ich glaube, dass es schwieriger werden wird. Jetzt kann er noch oft dabei sein, wenn ich unterwegs bin. Das genieße ich auch sehr. Aber ihn aus der Schule rauszulassen, geht natürlich nicht. Es wird sich auf jeden Fall einiges ändern.

Machst du dir Sorgen, dass es für Alessio schwer in der Schule sein könnte, weil er prominente Eltern hat?

Ich setze eigentlich alles daran, dass er normal wie alle anderen Kinder auch in die Schule gehen kann. Bis jetzt war das wirklich noch nie ein Thema. Auch im Kindergarten hat er ganz normal Freunde gefunden. Er ist einfach der Alessio und bekommt keinen Sonderstatus.

"Pretty in Plüsch" startet am kommenden Freitag (27. November) um 20:15 Uhr auf Sat.1.

Gala


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