Sarah Kern: "Kopfgeld" auf Ex-Mann

Eine unglaublich bizarre Geschichte: Da sie sich von der Polizei im Stich gelassen fühlt, greift Sarah Kern jetzt zu verzweifelten Maßnahmen

Sarah Kern, Goran Munizaba

Designerin Sarah Kern hat Todesangst. Ihr Ex-Mann Goran Munizaba soll einen Mord an ihr und ihrer Familie planen und die Polizei soll ihrer Aussage nach tatenlos zusehen. Doch wie konnte es so weit kommen? Von 2008 bis 2010 war das ehemalige Model mit Munizaba verheiratet und sie haben einen gemeinsamen Sohn. Doch ihr Ex soll sehr gefährlich sein, sie oft verprügelt und sogar ihren anderen Sohn bis zur Ohnmacht gewürgt haben. Seine kriminellen Machenschaften sollen so weit gehen, dass er sich immer wieder aus der Justizverantwortung ziehen kann.

Gestalked und bedroht

Nun wendet sich Kern in ihrer Verzweiflung mit einem besonderen Aufruf an die Öffentlichkeit. Auf ihrem Facebook-Profil erklärt sie ihre Situation: "Wie Sie vielleicht in den letzten Jahren zwischen den Zeilen von Pressemitteilungen mitbekommen haben, werde ich verunglimpft, verleumdet, gestalked und massiv bedroht. Darüber hinaus richten sich diese Drohungen auch an meine Familie und an mein gesamtes Umfeld. Die Bedrohungen sind der hiesigen Polizei und Staatsanwaltschaft bekannt, doch aus unerfindlichen Gründen wird der Täter von Ihnen gedeckt."

Joseph Hannesschläger (†)

Trauer um "Rosenheim Cop"

Joseph Hannesschläger
Joseph Hannesschläger hatte ein großes Talent für ausgefallene Charaktere.
©Gala

Erst die Kinder, dann ihr Leben

Es scheint unglaublich - ihr Ex scheint ihr Leben komplett zerstören zu wollen. Sie schreibt: "Goran Munizaba kündigte immer wieder an: Er nimmt mir als erstes meine Kinder, dann mein Geld, mein Haus, meine Ehre und final mein Leben." und ergänzt "Nur durch meine Anwälte, durch ständiges Bemühen und durch mein Erscheinen in Gerichtsprozessen, bei welchem ich mich gegen abstruse Vorwürfe zur Wehr setzen musste, konnte ich Wahrheiten zum Teil bislang aufdecken, die das Schlimmste verhindern konnten."

Sie bittet um Mithilfe

Deshalb will sie jetzt zu einer erschreckenden Maßnahme greifen: "Liebe Mitbürger, ich setze hiermit ein Kopfgeld aus – nicht im herkömmlichen altertümlichen Sinne, dass Köpfe rollen – sondern ein Kopfgeld für die Information, dass hier ein Auftragsmord an meiner Person und Familie vorbereitet ist und damit verhindert werden kann. Genauso wichtig und belohnt werden gerichtlich verwertbare Hinweise, dass er meine Existenz vernichten möchte. Hierfür bin ich bereit eine Summe von 10.000,00 EUR zu zahlen, die zur Aufdeckung der geplanten Taten führen. Sachdienliche Hinweise richten Sie bitte an die eingerichtete E-Mail-Adresse: office@sarahkern.com oder wie bereits erwähnt an Ihre nächste Polizeidienststelle". Viele ihrer Facebook-Fans drückten ihr Mitgefühl und Unterstützung für sie aus. Bleibt zu hoffen, dass es bald gelingt, in dem Fall Gerechtigkeit walten zu lassen.

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