Sarah Ferguson: Wieder gern gesehen

Seit ihrer Scheidung von Prinz Andrew galt Sarah Ferguson als das schwarze Schaf der Königsfamilie. Wie Camilla ihr half, dieses Image loszuwerden

Es war ein Abend mit Strahlkraft. Als Sarah Ferguson bei der Starlite-Gala in Mexiko für ihr wohltätiges Engagement geehrt wurde, war ihr anzumerken, wie viel ihr diese Auszeichnung bedeutet. Immerhin engagiert sich die Herzogin von York seit über 25 Jahren für zahlreiche Stiftungen, insbesondere zugunsten von Kindern. Doch diese Arbeit hat der 56-Jährigen nicht bloß öffentliche Anerkennung eingebracht: Sogar ihre ehemalige Schwiegermutter Queen Elizabeth II. ist mittlerweile von Fergie begeistert und behandelt sie 20 Jahre nach der Scheidung von ihrem zweitältesten Sohn Prinz Andrew endlich nicht mehr als Persona non grata.

Event in London

Unlängst durfte Sarah Ferguson in London ein Event ausrichten, bei dem Spenden für die von ihr mitgegründete Stiftung "Elephant Family", die gegen das Aussterben des asiatischen Elefanten kämpft, gesammelt wurden. Und das zum ersten Mal, seit sie der Stiftung vorsteht – seit acht Jahren. So lange wurde sie von der Gästeliste gestrichen; stattdessen repräsentierten "vollwertige" Mitglieder der königlichen Familie die Stiftung wie zuletzt Camilla und Charles.

Prinz Harry + Herzogin Meghan

Ken Wharfe spricht über ihre Sicherheit

Harry, Archie und Meghan
Ohne royalen Polizeischutz gehen Herzogin Meghan und Prinz Harry ein Sicherheitsrisiko ein.
©Gala

Camilla, 68, und die Queen, 89, verstehen sich inzwischen blendend. Die Herzogin von Cornwall hat viel Einfluss auf die Königin

Das Blatt hat sich gewendet

Und daran hat eine neue Verbündete wesentlichen Anteil: Camilla. Die Herzogin von Cornwall galt selbst jahrelang als Verstoßene, war innerhalb der Königsfamilie ebenso verhasst wie im Volk. Gerade deshalb weiß die Ehefrau von Prinz Charles genau, wie sehr diese Rolle schmerzt – und wie man sich aus eigener Kraft wieder aus ihr herausarbeiten kann. "Camilla hat schon immer das Gute in Sarah gesehen und was sie alles für die Monarchie leistet", erklärt eine Hofkennerin gegenüber GALA. "Sie legt seit einiger Zeit bei der Queen – und insbesondere bei Sarahs Hauptkritiker Prinz Philip – ein gutes Wort für sie ein."

Sie feilt an ihrem Image

Dass Sarah Ferguson 2013 zum 25. Geburtstag ihrer Tochter Beatrice nach Schloss Balmoral eingeladen wurde oder sie 2014 einen Spendenabend auf Windsor Castle ausrichten durfte, waren bereits Vorzeichen für ihre Rückkehr aufs royale Parkett. Seit Jahresbeginn feilt sie zudem mit der Londoner Künstleragentur Kruger-Crowne an ihrem Image. Dass sie nicht mehr zusammen mit ihrem geschiedenen Gatten auf Schloss Windsor wohnt, sondern im schweizerischen Verbier, wo sie laut eigener Aussage "viel positive Energie" tankt und sich einbürgern lassen will, gilt da bereits als kluger Schachzug. Sarah Ferguson will ihre Unabhängigkeit beweisen – und dass sie der Monarchie positive Schlagzeilen einbringt.

England

Familie Windsor

19. Januar  Queen Elizabeth erscheint vor Hillington Church in Norfolk. Die 93-Jährige lächelt, als sie aus dem Wagen steigt. Die Botschaft an die Öffentlichkeit ist klar: Von dem am Vortag verkündeten Rücktritt von Prinz Harry und Herzogin Meghan lässt sich Ihre Majestät nicht die Laune verderben. 
Zum Gottesdienst wird die Queen in der Regel von einem Familienmitglied oder einer engen Vertrauten begleitet. Die Person am heutigen Sonntag verwundert allerdings: Es ist ausgerechnet Prinz Andrew, das aktuell "schwarze Schaf" der Familie (steht rechts hinter der Queen). Was die Königin sich dabei wohl gedacht hat?
Es ist das erste Mal, dass man die Queen mit Prinz Andrew seit dessem skandalösem Interview über Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu Gesicht bekommt. Ausgestrahlt wurde es am 16. November 2019.
20. Dezember 2019  Nach Prinz William und Herzogin Kate, veröffentlichen jetzt auch Prinz Charles und Herzogin Camilla ihren königlichen Weihnachtsgruß. Unorthodox, mit sommerlichem Cabrio-Bild wünschen sie allen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. 

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Es klappt: Selbst die Trennung von ihrem Freund Manuel Fernandez schlug keine höheren Wellen. Sieht so aus, als sei Sarah Ferguson richtig gut beraten.

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