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Sarah Biasini Erinnerungen an Romy Schneider

Fast 30 Jahre ist es schon her, dass Romy Schneider gestorben ist. Ihre Tochter Sarah Biasini musste den tragischen Tod im Alter von nur fünf Jahren miterleben - und hat ihre Erinnerungen an die Filmlegende und liebende Mutter nun in einem Bildband festgehalten

Am 29. Mai jährt sich der Tod von Romy Schneider zum 30. Mal. Die Tochter der Schauspielerin nahm dies zum Anlass, um einen Bildband herauszugeben. In dem Buch mit dem Titel "Romy" zeigt die 34-jährige Sarah Biasini private Fotos und teilt persönliche Erinnerungen an ihre Mutter mit.

Die Berühmtheit ihrer Mutter habe sie schon in jungen Jahren ganz bewusst wahrgenommen. "Als meine Mutter noch lebte, erinnere ich mich an Paparazzi, die uns am Flughafen fotografiert haben, als sie, mein Bruder David und ich an Bord gingen. Diese Fotos habe ich alle gesehen. Ich habe das alles also mehr oder weniger bewusst verinnerlicht", heißt es in Auszügen aus dem Band, die auf "Bild.de" veröffentlicht wurden.

Der Bildband mit dem Titel "Romy" erschneit am 29. Mai im Edel-Verlag.
Der Bildband mit dem Titel "Romy" erscheint am 5. April im Edel-Verlag und kostet 36 Euro.
© Edel Verlag

Erinnerungen an private Momente zwischen Mutter und Tochter seien jedoch verblasst. "Gleichzeitig denke ich manchmal, dass ich immer noch nicht alles völlig realisiert habe. Denn was mich vor allem unruhig macht, was mir fehlt, was ich suche, das ist die Mutter, nicht die Schauspielerin und auch nicht die Frau, als die sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde".

Einen Tag wird Biasini aber wohl nie vergessen: Als Romy Schneider 1982 in Paris an Herzversagen starb, war sie die ganze Zeit in der Nähe. "Ich erinnere mich an den Morgen, als es passiert ist. Erinnere mich an die große Aufregung, die ich in der Wohnung gespürt habe. Ich war mit meinem Kindermädchen direkt im Nebenzimmer, schaute durch das Schlüsselloch und sah sie auf dem Sofa liegen und viele Leute um sie herum – sicher Leute vom Rettungsdienst und Ärzte. In meiner kindlichen Fantasie sah das für mich aus wie eine riesige Spinne, die sich über sie beugt. Ich habe nicht sofort begriffen, dass sie für immer von uns gegangen war", schreibt sie.

Noch heute falle es Biasini schwer, sich Filme ihrer Mutter anzugucken. "Es erfordert eine ganze Menge Distanz, oder man kann sie nicht anschauen, ohne loszuheulen", so Biasini. Mit dem Bildband hat sie es nun dennoch geschafft, ein Stück ihrer Vergangenheit zu verarbeiten. Das Buch erscheint am 5. April im Edel Verlag.

aze

gala.de

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