Sarah + Pietro Lombardi "Alessio ist ein Sturkopf"


Nach dramatischen ersten Wochen können Sarah und Pietro aufatmen. Im Interview mit uns plaudern sie über ihren süßen Nachwuchs

Das Baby wächst, bewegt sich, tritt im Bauch - und erfüllt damit die werdenden Eltern mit unbändiger Vorfreude. So ging es auch dem Musikerpaaar Sarah und Pietro Lombardi. Bis die 22-jährige Sängerin im Krankenhaus lag. Denn ab da herrschte vor allem die Angst vor. Bei der Geburt des kleinen Alessio gab es nämlich Komplikationen. "Das Schlimmste ist, wenn man als Mutter dann dasteht und man nichts machen kann", sagte Sarah weinend im Interview mit RTL II. "Ich habe immer nur gesagt: 'Bitte schrei, bitte schrei, bitte schrei."

Aber Alessio konnte nicht schreien, weil sein Herz zu schwach war. Nun geht es dem Baby wieder gut. Und auch den frisch gebackenen Eltern, die positiv in die Zukunft blicken und die dramatischen Tage nach der Geburt vergessen wollen. Wir haben mit den Sarah und Pietro über Windeln, ihre Beziehung und weiteren Nachwuchs gesprochen.

Was fühlt man, wenn man das erste Mal sein eigen Fleisch und Blut im Arm hält?

Sarah: Das Gefühl kann man nicht beschreiben, das kann man nur nachempfinden, wenn man Kinder hat und Mama ist. Wenn man das Kind im Arm hat und man riecht und fühlt es, ist es der schönste Moment im Leben.

Wie hat Alessio eure Beziehung verändert?

Sarah: Er macht uns vollkommen. Wir sind jetzt eine Familie und teilen unsere Liebe nun auch noch mit Alessio – und das ist ein wirklich schönes Gefühl.

Wie geht’s Alessio?

Sarah: Sehr gut. Es ist uns wichtig, nach vorne zu schauen, dass er glücklich ist. Dass er jetzt zuhause ist. Dass er gesund ist, und dass wir jetzt auch Zeit zu dritt haben.

Das heißt, er ist gesund?

Sarah: Ja, so ist es. Es gibt natürlich Nachuntersuchungen wie bei jedem Baby.

Wer steht nachts auf, wer wechselt die Windel?

Pietro: Ich mach alles.

Sarah: Jaja… (mit ironischem Unterton)

Sarah scheint da wohl eine andere Wahrnehmung zu haben…

Pietro: Das macht die Sarah immer so, sie ist eine kleine Ganovin. Nein, Scherz beiseite. Sarah macht schon mehr als ich. Ich würde sagen, sie macht 65 Prozent und ich 35. Sie wechselt mehr Windeln, steht öfter auf.

Liegt vielleicht auch daran, dass sie stillt. Da bist du ja dann eher der falsche Ansprechpartner für den Kleinen.

Pietro: Sie hat am Anfang gestillt, aber dann keine Milch mehr gehabt. Deswegen geben wir ihm die Flasche. Die gebe ich ihm auch. Aber mit Windeln wechseln tue ich mich schwer. Ich kann das nicht.

Übung macht den Meister.

Sarah lacht.

Pietro: Das darfst du doch nicht vor Sarah sagen.

Sarah, dann zeig‘ ihm doch mal wie es geht

Pietro: Ich mache das doch schon…

Wie?! Eben hieß es noch, du kannst es nicht?

Sarah: Er will es nur einfach nicht (lacht).

Wie viel Schlaf bekommt ihr?

Sarah: Im Moment sehr wenig. Für Alessio ist ja auch alles neu und er muss hier bei uns erst mal ankommen. Er hat sehr viel Hunger und trinkt viel, was auch schön ist. So viel Schlaf bekommt man da nicht, aber der Pietro immer noch mehr als ich.

Ist noch weiterer Nachwuchs geplant?

Sarah: Ja, auf jeden Fall. Aber jetzt lassen wir uns erst mal etwas Zeit.

Pietro: Also zwei Jahre wird es bestimmt noch dauern.

Wie viele Kinder sollen denn noch kommen?

Pietro: Sarah, sag mal eine Zahl… Hm, also ich denke, so drei vielleicht.

Wollt ihr Alessios Gesicht auch öfter in den sozialen Netzwerken zeigen?

Sarah: So richtig festlegen wollen wir uns da nicht. Wir gehen da nach unserem Gefühl. Auf jeden Fall werden wir ihn niemals komplett in den Vordergrund stellen.

Pietro: Wir wollen, dass der Kleine so normal wie möglich aufwächst. Wenn ich auf die Straße gehe, trage ich ihn auf dem Arm. Verstecken will ich ihn nicht.

Wird Dieter Bohlen Patenonkel?

Pietro: Nein, Dieter Bohlen ist Teil unseres Lebens und wird es auch bleiben, wir tragen ja die Ringe, die er uns für die Hochzeit gekauft hat. Daher muss er nicht Patenonkel werden. Das haben wir auch schon anderen Leuten versprochen.

Wem denn?

Pietro: Sarahs kleiner Bruder ist Alessios Patenonkel. Eine Patentante haben wir aber bisher noch keine. Es stehen aber viele zur Auswahl, weil es in dieser Familie so viele Frauen gibt.

Wem ähnelt Alessio mehr? Mama oder Papa?

Pietro: Tja, der Mama. Er ist auch so ein kleiner Sturkopf wie sie.

Soso, wie äußert sich das denn genau?

Pietro: Wenn er Hunger hat, hält er die fünf oder sechs Minuten nicht aus, die wir brauchen, um die Flasche vorzubereiten. Dann flippt er richtig aus und gibt Vollgas. Man kann ihm dann keinen Schnuller in den Mund stecken. Er lässt sich durch nichts besänftigen.

Gala

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