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Sara Kulka Ihre schlimme Vergangenheit als Mobbing-Opfer

Sara Kulka
© Picture Alliance
Sara Kulka befürchtet, dass es ihren Kindern einmal genauso gehen könnte wie ihr. Das Model wurde damals in der Schulzeit schwer gemobbt.

Sara Kulka, 30, hat Angst. Angst um ihre beiden Kinder, die immer größer werden und die sie immer öfter nicht mehr vor den Gefahren des Alltags beschützen kann - und das hat einen ganz bestimmten Grund.

Sara Kulka hat viele Ängste

Ein besonders schwerer Schritt für sie war die Einschulung ihrer ältesten Tochter Matilda im August. "Ich habe viele Ängste und ja, es fällt mir so verdammt schwer loszulassen. Vielleicht weil ich selbst so eine schlechte Schulzeit hatte? Vielleicht weil ich einfach nur Angst habe vor diesem großen Schritt? Vielleicht auch Angst davor die Kontrolle abzugeben oder vielleicht auch Angst vor der Struktur und Pflicht? Vielleicht zusätzlich die Angst ob die Wahl der Schule richtig war", schreibt sie auf Instagram.

Übertrieben finden das jetzt vielleicht einige, doch wenn man sich bewusst macht, was genau hinter Saras Ängsten steckt, bekommt man eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Gemeint ist die "schlechte Schulzeit", die das Model erwähnt.

Schlechte Schulzeit machte ihr das Leben zur Hölle

Sara wurde in ihrer Grundschulzeit gemobbt und das nicht nur von ihren Mitschülern, sondern auch ausgerechnet von einer Person, die ihr als Kind Sicherheit und Vertrauen schenken sollte: ihrer Lehrerin. Es ist nicht das erste Mal, dass Sara über diese Zeit spricht.

"Meine Lehrerin, die hat mir von der ersten bis zur vierten Klasse das Leben zur Hölle gemacht. Die hat mich irgendwie gehasst. Ich kam aus ärmlichen Verhältnissen, war vielleicht auch etwas ungepflegter. Dazu kam noch, dass ich den Ausländerstatus hatte, als frisch zugezogene aus einem anderen Land", erzählt sie in einem Video, das RTL veröffentlichte.

Bis zu ihrem sechsten Lebensjahr wuchs Sara bei ihren Großeltern in Polen auf, dann holte sie ihre Mutter zu sich nach Taucha bei Leipzig. Anschließend begann für sie in Deutschland eine besonders harte Zeit, an der sie beinahe zerbrochen wäre:

"Für mich ist nicht nur Schule Schule. Ich hatte die schlimmste Zeit in meiner Grundschule. Ich hatte Angst. Ich wollte mir das Leben nehmen, weil ich Schiss hatte, dahin zu gehen, weil ich ein Mobbing-Opfer war."

Eine Erfahrung, die Sara für ihr ganzes weiteres Leben geprägt hat und die sie ihren Kindern natürlich ersparen möchte: "Matilda freut sich hingegen schon sehr auf die Schule. Sie kann es kaum erwarten, endlich ein Schulkind zu sein. Ich habe versucht meine Ängste so gut es geht vor ihr zu verbergen und ihr zu erklären, dass die Schulzeit schön sein wird. Ich hoffe wirklich für sie, dass sie eine gute Zeit haben wird, besser als ich damals. Dass sie viel erleben wird, neue Freunde kennenlernen darf und vor allem, dass sie tolle Pädagogen und Lehrkräfte haben wird, die sie wertschätzend auf Augenhöhe begleiten."

Verwendete Quellen: Instagram, RTL

jno Gala

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