VG-Wort Pixel

Sara Kulka "Ich bin durch die Hölle gegangen"

Sara Kulka
© Picture Alliance
Sara Kulka ist eine echte Frohnatur. Kaum zu glauben, dass die hübsche Blondine einst schwer mit Mobbing zu kämpfen hatte.

Sara Kulka, 30, ist angekommen. Sie ist Mutter von zwei Töchtern, Matilda, sechs, und Annabell, drei, und hält ihre rund 200.000 Instagram-Follower regelmäßig mit Bildern aus ihrem Familienalltag bei Laune. Dass es die quirlige Blondine in der Vergangenheit nicht immer leicht hatte, merkt man ihr dabei kaum an. 

Sara Kulka wurde wegen ihrer Herkunft beschimpft

"Sie haben mich als Kind als Polacken-Schla*** beschimpft", erinnert sich die 30-Jährige, die mit sechs Jahren von Polen nach Leipzig zog, im Interview mit "Bild". Sogar eine Lehrerin habe damals mitgemacht, nur wegen ihrer Herkunft, fügt Saras Mutter Goscha, 47, hinzu. Als Konsequenz verkniffen sie sich, miteinander Polnisch zu reden.

Die Sticheleien gingen so weit, dass Sara einen zehn Jahre alten Jungen mit nach Hause brachte und ihre Mutter bat, ihn zu verprügeln, wie sie verrät. "Hat sie natürlich nicht gemacht. Aber ich bin durch die Hölle gegangen", so Sara Kulka. 

Sexy Kleidungsstil als Teenie

Schon früh begann sie, sich sexy zu kleiden, erinnert sich ihre Mutter im Gespräch. "Sie ist brav gekleidet früh zur Tür raus. Was ich nicht wusste: Die sexy Klamotten hatte sie im Keller versteckt und sich vor der Schule noch mal umgezogen", plaudert Goscha aus. Bestrafen habe sie ihre Tochter jedoch nicht wollen, denn "Verbote sind dafür da, sie zu brechen."

Ob Sara selbst bei ihren zwei Töchtern auch so nachsichtig sein wird? Die sechsjährige Matilda scheint ähnliche Ambitionen wie ihre frühreife Mutter zu haben. "Matilda kommt voll nach mir und will eigentlich gar keine Kindersachen mehr tragen, sondern Erwachsenenklamotten. Also auch knappe Höschen und enge Tops", erzählt sie. Das gehe aber selbst ihr zu weit.

Sara Kulka über Erziehung

Bestrafen kommt im Hause Kulka dennoch nicht infrage, wie sie vor kurzem in einem langen Instagram-Beitrag beschrieb. Sie selbst habe sich aus Angst vor autoritären Personen lange verstellt und eine Rolle gespielt. So wolle sie ihre Kinder nicht erziehen.

"Ich möchte nicht durch Strafen meine Macht missbrauchen und meine Kinder erniedrigen. Auch wenn es nicht immer leicht ist, da es kurzfristig der einfachere Weg wäre, aber langfristig wäre das, was sie daraus lernen nur, dass der Stärkere bestimmt, wie man zu sein hat. Und ich möchte ihnen lieber beibringen, dass sie genauso gut sind, wie sie sind", so ihre klaren Worte zum Thema Erziehung.

Verwendete Quellen:Bild.de, Instagram/sarakulka

spg Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken