Saoirse Kennedy Hill: Kennedy-Enkelin stirbt nach Überdosis

Saoirse Kennedy Hill, eine Enkelin von Robert F. Kennedy, ist mit nur 22 Jahren gestorben - vermutlich an einer Überdosis Drogen.

Saoirse Kennedy Hill (l.) mit ihrer Mutter Courtney Kennedy Hill im Jahr 2006

Erneuter Schicksalsschlag für den Kennedy-Clan: Saoirse Kennedy Hill, eine Enkelin von Robert F. Kennedy (†42), ist tot. Vermutlich starb die 22-Jährige an einer Überdosis.

Enkelin von Robert F. Kennedy ist tot

Wie die "New York Times" und "Hyannis News" berichten, sei die junge Frau am Donnerstag (1. August) auf dem Anwesen der Kennedy-Familie in Hyannis Port in Massachusetts an der Ostküste der USA aufgefunden worden. Dort habe sie gerade ihre Großmutter Ethel Kennedy, 91, die Witwe des 1968 ermordeten Robert F. Kennedy, besucht. Saoirse Kennedy Hill sei mit dem Rettungswagen ins nahegelegene Cape Cod Hospital gebracht worden, doch offenbar kam jede Hilfe zu spät: Die 22-Jährige verstarb im Krankenhaus.

Lisa Martinek (†)

Sie stirbt mit nur 47 Jahren

Lisa Martinek
Lisa Martinek ist tot. Die Schauspielerin starb mit nur 47 Jahren am vergangenen Freitag in Italien.
©Gala / Stern

"Die Welt ist heute ein bisschen weniger schön"

"Unsere Herzen sind gebrochen angesichts des Verlusts unserer geliebten Saoirse zitiert die "New York Times" ein Statement der Kennedy-Familie. "Ihr Leben war erfüllt von Hoffnung, Versprechen und Liebe." Ethel Kennedy zeigte sich erschüttert: "Die Welt ist heute ein bisschen weniger schön", so die 91-Jährige.

Robert F. Kennedy und seine Frau Ethel haben zusammen elf Kinder, darunter die Mutter der nun an einer Überdosis verstorbenen Saoirse Kennedy Hill.

Saoirse Kennedy Hill litt an Depressionen

Saoirse Kennedy Hill war die Tochter von Courtney Kennedy Hill, 62, eins der elf Kinder aus der Ehe von Robert F. und Ethel Kennedy. Sie war zuletzt Studentin am Boston College, einer privaten Forschungsuniversität, wo sie sich für die Demokraten engagierte. Zuvor hatte sie die Deerfield Academy, eine Privatschule, besucht, für deren Studentenzeitung sie bereits vor Jahren über ihren Kampf gegen Depressionen geschrieben hatte. 2016 offenbarte sie, dass die psychischen Erkrankungen während ihrer Zeit in der Mittelstufe entstanden seien und sie wohl für den Rest ihres Lebens begleiten würden. Sie beschrieb "schwere Perioden von Traurigkeit, die wie ein riesiger Felsblock" auf ihrer Brust lasten würden. 

John F. Kennedy jr.

Sein Leben in Bildern

Am 25. November 1960 kommt John F. Kennedy jr. als drittes Kind von John F. Kennedy und dessen Ehefrau Jacqueline "Jackie" Kennedy, geborene Bouvier, zur Welt. Seine älteste Schwester Arabella wurde vier Jahre zuvor tot geboren. Sein jüngerer Bruder Patrick starb zwei Tage nach seiner Geburt. Heute lebt nur noch Johns ältere Schwester Caroline Kennedy, die 1957 geboren wurde.
US-Präsident John F. Kennedy posiert 1961 mit seiner Frau Jackie und den Kindern John F. Kennedy jr., genannt John-John, und Caroline für ein Familienfoto.
John-John hat sich im Oval Office unter dem Schreibtisch seines Vaters versteckt.
Am Strand von Newport genießt John F. Kennedy unbeschwerte Stunden mit seinem Sohn.

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Der Fluch der Kennedys

Seit Jahrzehnten erschüttern schwere Schicksalsschläge die Kennedy-Familie: 1963 wird der damalige US-Präsident John F. Kennedy mit 46 erschossen, fünf Jahre später fällt auch sein Bruder Robert Kennedy während eines Vorwahlkampfs einem Attentat zum Opfer. 1984 stirbt Robert Kennedys Sohn David im Alter von nur 28 Jahren in einem Hotel in Florida an einer Überdosis Drogen. 1997 verunglückt Michael LeMoyne Kennedy, ein weiterer Sohn von Robert und Ethel Kennedy, bei einem Skiunfall in Aspen, Colorado tödlich. Er wird 39 Jahre alt. 1999 stirbt John F. Kennedy jr., der Sohn von JFK und Jackie Kennedy (†64), bei einem Flugzeugabsturz zusammen mit seiner Frau Carolyn Bessette (†33) und deren Schwester Lauren (†34).

Sie haben suizidale Gedanken? Die Telefonseelsorge bietet Hilfe an. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. Eine Beratung über E-Mail ist ebenfalls möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Verwendete Quellen: Hyannis News, New York Times, The Deerfield Scroll, eigene Recherche

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