Sandy Mölling: Sie gibt sie sich Mitschuld am Zusammenbruch ihres Sohnes

Wie konnte das passieren? Das fragt sich eine verzweifelte Sandy Mölling, die in einem öffentlichen Statement über den Zusammenbruch ihres Sohnes spricht - und warum sie daran offenbar eine Mitschuld trägt. 

Sandy Mölling, 38, zeigt ihre verletzliche Seite auf Instagram. Mehr noch, die ehemalige "No Angels"-Sängerin, macht sich angreifbar, indem sie ganz ehrlich über einen Vorfall in der Familie spricht, der sie im Innersten erschüttert. "Heute bin ich ruhig, mein Verstand ist klar, ich bin sehr bewusst und entschlossen. Gestern war es genau umgekehrt. Mein älterer Sohn hatte nachts einen kompletten Zusammenbruch, als er an seinen Hausaufgaben arbeitete und ein Schulprojekt beendete", schreibt sie unter ein Selfie, das sie mit ernstem Gesicht zeigt.

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Today I am calm, my mind is clear, I am very aware and determined. Yesterday it was the exact opposite. My older son broke down in tears at night while working on his homework and finishing a school project. He had been working on it for hours and was tired, lately he is very stressed and sometimes overwhelmed with homework etc. He’s in 5th grade, the last year before Middle school and he was always a good student. This year, there is so much pressure, parents are going crazy about preparing their kids for middle school and getting them into the best possible Magnet/Private/Charter schools. I started panicking and didn’t realize how much I was starting to worry and push my boy more and more. To a point where he felt absolutely discouraged and quite frankly NOT good enough. I’m literally in tears as I write this, because it broke my heart to see my precious, smart, confident, beautiful boy completely broken last night. And I am so sorry it had to come to this point. He does not like to talk about his feelings too much, but thank god yesterday it just poured out of him and we had a very clear and heartfelt conversation. I apologized with all my heart for making him feel NOT GOOD enough, when all I wanted for him is to use his full potential, not realizing how tough I was being on him. And not admitting that it might be time to get help (tutor) for him. Someone who will professionally, calmly and patiently help him understand the things he doesn’t. Admitting that I CANNOT be 10 people in one! I always think I can do everything by myself, but that doesn’t necessarily mean, I am doing what’s best for my boys. Pressuring myself and my son. Last night I said ENOUGH! I promised him to never ever allow that to happen again. He is 10!!! A child! I think I’m a good mom. But by far not perfect. And it hurts me, that my son had to suffer for me to realize it. But today it is a big relief and I am very clear. The pressure stopped last night. I wanna help my boy find his confidence again and I want him to know that he is perfect the way he is and he is more than ENOUGH! #love #mistakes #growth #bond #greatestlove #motherandsontime

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Sandy Mölling: "Ich wusste nicht, wie sehr ich meinen Jungen antrieb"

Ihr Sohn Jayden, 10, sei in der vergangenen Zeit gestresst gewesen, müde und mit seinen Hausaufgaben überfordert. Der Fünftklässler, ein guter Schüler bisher, gehe im nächsten Jahr in die Mittelschule, schreibt sie. Dadurch steige der Druck auf die Kinder. Und daran sind offenbar die Eltern, die ihr Kind auf eine gute Schule schicken wollen, nicht ganz unschuldig, liest man aus ihren Zeilen. Auch sie selbst habe ihrem Kind Druck gemacht. "Ich geriet in Panik und wusste nicht, wie sehr ich mir Sorgen machte und meinen Jungen immer mehr antrieb. Bis zu einem Punkt, an dem er sich absolut entmutigt und ehrlich gesagt NICHT gut genug fühlte", gibt die 38-Jährige offen zu. 

Offenes Gespräch nahm den Druck auf Jayden

Sandy hat die ersten Anzeichen einer Überforderung des Jungens offenbar bereits seit geraumer Zeit wahrgenommen. "In letzter Zeit ist er sehr gestresst und manchmal mit Hausaufgaben überfordert", ist ihr klar geworden. Der Zusammenbruch ihres Sohnes hat sie wachgerüttelt. In einem offenen Gespräch mit Jayden konnte sich der seelisch belastete Schüler endlich öffnen: "Er mag es nicht, zu viel über seine Gefühle zu sprechen, aber Gott sei Dank, gestern strömte es nur so aus ihm heraus und wir hatten ein sehr klares und herzliches Gespräch", erklärt Sandy. "Ich entschuldigte mich von ganzem Herzen dafür, dass er sich nicht gut genug fühlte". Sie habe lediglich gewollt, dass er sein volles Potential ausschöpft und habe nicht bemerkt, wie hart sie mit ihm umgegangen sei. 

Jaydens Zusammenbruch war ein Warnschuss

Jaydens Zusammenbruch wertet die Musical-Darstellerin ("Die Päpstin") offenbar inzwischen als Warnschuss für sich selbst: "Ich denke, ich bin eine gute Mutter. Aber bei weitem nicht perfekt. Und es tut mir weh, dass mein Sohn leiden musste, damit mir das klar wurde." Einen Tag später sei sie jedoch erleichtert. Der Druck habe sich durch das Gespräch gelöst. Jetzt will sie einen Weg finden, Jayden zu helfen, sein Selbstbewusstsein Stück für Stück wiederzuerlangen.

Verwendete Quelle: Instagram

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