Samuel + Sarah Elena Koch: "Es ist keine Bürde, ein Paar zu sein"

Nach der Trauung freuen sich Hochzeitspaare in der Regel über unzählige Gratulationen. Samuel und Sarah Elena Timpe wurde hingegen immer wieder viel Kraft gewünscht. Das nervt, sagt Samuel Koch in einem Interview

Samuel + Sarah Elena Koch

Sein Auftritt bei "Wetten dass...?" veränderte Samuel Kochs Leben für immer: Bei seiner Wette stürzte der damals 23-Jährige und ist seitdem vom Hals abwärts querschnittsgelähmt.

Seinen Lebenstraum hat er trotzdem nie aus den Augen verloren. Samuel Koch wollte immer Schauspieler werden. Heute ist er Darsteller am Darmstädter Staatstheater und hat bereits in verschiedenen TV-Produktionen mitgespielt.

Daniel Küblböck

Vor einem Jahr hinterlässt er eine große Leere bei seinen Fans

Daniel Küblböck
Daniel Küblböck kannten viele als Sänger, aber der quirlige Bayer war noch viel mehr: Unternehmer, Schriftsteller und angehender Schauspieler.
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Samuel und Sarah Elena sind glücklich

Eine davon war die ARD-Telenovela "Sturm der Liebe". Nicht nur ein beruflicher Erfolg für den heute 29-Jährigen, beim Dreh lernte er auch seine frisch Angetraute Sarah Elena kennen.

Die beiden Schauspieler gaben sich im August 2016 in Samuels Heimat Egringen in Baden-Württemberg das Ja-Wort. Während Paare sich nach der Trauung in der Regel über Glückwünsche freuen dürfen, müssen sich Samuel und Sarah Elena nach ihrer Hochzeit immer wieder über ihre Gratulationen ärgern.

Was soll das?

"Es kommt jetzt immer wieder vor, dass einem viel Kraft gewünscht wird", erzählt der Schauspieler im ZDF-Magazin "Volle Kanne". Das sei nicht nur für ihn sehr nervig, auch seine Ehefrau störe sich daran, denn es sei völlig überflüssig. "Das nervt uns manchmal -oder mich - dass es so dargestellt wird, als hätten wir so ein Opfer zu tragen oder Sarah ein Opfer zu tragen", fügt er hinzu.

"Ein Paar zu sein, ist keine Bürde"

Ganz im Gegenteil: Die beiden sind schwer verliebt. "Wir [sehen] das gar nicht so, dass es eine große Bürde ist, ein Paar zu sein", stellt Samuel Koch in dem Interview klar und macht seinem Unmut über das Verhalten seiner Mitmenschen im Alltag weiter Luft. Viele würden ihn "überbetüdeln".

"Das kann schon nerven"

Starpaare

Ein Bund fürs Leben

Jessica und Toni Kroos   Dass sie erst seit dem Jahr 2015 verheiratet sind, mag auf erste Sicht nicht sehr beeindruckend sein, dass sie schon seit ihrer Jugend, genauer gesagt seit dem Jahr 2008, ein Paar sind, schon eher. Ihr Liebesglück krönen mittlerweile zwei süße Kinder. 
Sylvester Stallone und Jennifer Flavin  Der "Rocky"-Star und seine Frau Jennifer können bereits auf 30 Jahre Beziehung zurückblicken. Naja, zumindest mit Unterbrechungen. Sie lernen sich 1988 in Beverly Hills kennen, trennen sich sechs Jahre später jedoch. Stallone hat eine Affäre mit Janice Dickinson begonnen, die behauptet, sie würde ein Kind von ihm erwarten. Nachdem der DNA-Test negativ ausfällt, verzeiht Jennifer Sylvester 1995 wieder. Zwei Jahre später geben sie sich das Ja-Wort und offensichtlich auch den Schwur, zusammen zwar alt zu werden, aber niemals so auszusehen. Vor allem Jennifer scheint einen guten Forever-Young-Doc zu haben.
Colin Firth und Livia Giuggioli   Während Colin Firth in seiner Rolle als Mark Darcy in den Kultfilmen "Bridget Jones" lange nach der Richtigen sucht, hat er seine große Liebe im wahren Leben schon längst gefunden: Der Schauspieler ist seit 1997 mit der italienischen Filmproduzentin Livia Giuggioli verheiratet, die beiden haben zwei gemeinsame Kinder. Auch Giuggiolis Affäre mit einem italienischen Journalisten konnte das Traumpaar nicht auseinander bringen - sie hat ihre Ehe nur noch stärker gemacht.
Claudia und Stefan Effenberg  Der ehemalige Fußballstar Stefan Effenberg und das Model Claudia Strunz haben sich 2005 das Jawort gegeben. Die Ehe lief bis zur kurzfristigen Trennung 2014 nicht immer ganz reibungslos. Nach der kurzen Auszeit hat sich das Paar schnell wieder zusammengerauft und will nun ihr Eheversprechen erneuern, wie Claudia Effenberg in einem Interview mit der ARD verraten hat.

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Das äußere sich dann in Fragen, wie: "Ist dir kalt? Willst du was essen? Willst du was trinken? Soll ich was wegräumen? Was magst du? Und wie soll ich…?"

Das komme Samuel Koch manchmal so vor, als gingen die Menschen davon aus, dass mit seiner körperlichen Behinderung auch eine geistige einhergehe. "Das kann schon nerven", gibt er zu.

Doch er selbst sei meist zu feige, den Personen deutlich zu sagen, was er davon halte. "Meine Begleiter oder Assistenten sind darauf abgerichtet, mich dann charmant von solchen Leuten zu distanzieren, damit ich nicht sagen muss 'Pfoten weg!'"

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