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Sam Neill "Mir geht es gut!" Der Hollywoodstar spricht über seine Krebserkrankung

Sam Neill
Sam Neill
© Jeff Vespa / Getty Images
Diese Nachricht löste unter seinen Fans Bestürzung aus: Sam Neill machte in einem Interview seine Krebsdiagnose öffentlich. Jetzt meldet er sich persönlich bei seinen Follower:innen und gibt sich unglaublich tapfer. 

Noch vor Erscheinen seiner Autobiografie kann Sam Neill, 75, sein Geheimnis offenbar nicht mehr zurückhalten. Im Gespräch mit dem "Guardian" offenbarte der "Jurassic Park"-Star, dass er wegen Blutkrebs im dritten Stadium in Behandlung sei. Ein schockierendes Geständnis, das er erst in seinen am am 21. März 2023 erscheinenden Memoiren "Did I Ever Tell You This" [zu Deutsch: "Hab ich Dir das je erzählt"] publik machen wollte. Nun ist es also raus: Der neuseeländische Schauspieler kämpft um sein Leben, doch aufgeben wird er nicht. In einem bewegenden Statement an seine Fans zeigt er sich tapfer und guten Mutes.

Sam Neill: "Ich bin gesund und munter"

"Meine Nachrichten scheinen im Moment überall in den Medien zu sein", erklärt Neill zu Beginn seiner Videobotschaft über Instagram. Das Wort "Krebs" springe ihm nur so entgegen. "Das ist etwas ermüdend, denn wie Sie sehen, lebe ich und es geht mir gut und ich bin seit acht Monaten in Remission, was sich wirklich gut anfühlt." Seine Worte sind bewegend, Neill selbst wirkt berührt und sehr angefasst angesichts der vielen Reaktionen der Bestürzung, die ihn aufgrund der traurigen Schlagzeilen erreicht haben. "Ich bin gesund und munter und gehe zur Arbeit", versichert er. "Ich bin sehr glücklich, dass ich wieder arbeiten werde. Wir beginnen in sieben Tagen mit den Dreharbeiten. Ich spiele in einem Film mit, der 'Apples Never Fall' heißt, mit Annette Bening und einer wirklich wunderbaren Besetzung."

Buchprojekt war Lebensinhalt nach der Krebsdiagnose

Sam Neill scheint die Schlagkraft der Nachricht um seine ernste Diagnose unterschätzt zu haben. "Hier bin ich also, und ich wünschte nur, die Überschrift wäre nicht so sehr 'das Ding', denn die Hauptsache ist, dass ich dieses Buch geschrieben habe." Doch laut "Guardian" liefert das erste Kapitel bereits ohne Vorwarnung die Hiobsbotschaft. "Die Sache ist, dass ich ein Gauner bin. Möglicherweise sterbe ich", heiße es darin gleich am Anfang.

Neill selbst bestätigte im Interview, dass er das Buchprojekt aufgrund seiner Erkrankung begonnen habe. "Ich hatte nichts mehr zu tun. Und ich bin es gewohnt zu arbeiten. Ich liebe es, zur Arbeit zu gehen. Ich liebe es, jeden Tag mit Menschen zusammen zu sein. Und plötzlich wurde mir das vorenthalten. Und ich dachte: 'Was soll ich nur tun?'", so der Schauspieler, der sich umgehend einer Chemotherapie unterzog, nachdem bei ihm ein angioimmunoblastisches T-Zell-Lymphom diagnostiziert worden war.

"Plötzlich konnte ich nicht mehr zur Arbeit gehen"

Der Krebs werde lediglich in seinem Buch erwähnt, weil es der Kontext sei, in dem er mit dem Schreiben begonnen habe, stellt Neill auf Instagram klar und betont erneut. "Ich wollte eigentlich kein Buch schreiben, ich brauchte etwas zu tun, während ich in Behandlung war, und ich bin es gewohnt, zur Arbeit zu gehen, und plötzlich konnte ich nicht mehr zur Arbeit gehen."

Der Schauspieler ist merklich stolz darauf, sein Leben in Worte gefasst zu haben. Der Krebs soll dabei aber keine Hauptrolle spielen. "Ich hoffe also, dass es Ihnen gefällt, und machen Sie sich nicht zu viele Gedanken über 'all das', denn mir geht es gut. Okay!"

Verwendete Quellen: theguardian.com, instagram.com

ama Gala

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