VG-Wort Pixel

Salvador Sobral So geht es dem ESC-Sieger nach seiner Herztransplantation

Salvador Sobral
Salvador Sobral
© Getty Images
ESC-Gewinner Salvador Sobral geht es nach seiner Herztransplantation im Dezember 2017 endlich wieder gut. Der Portugiese veröffentlicht nicht nur ein neues Album, sondern kann auch wieder Sport machen

Schon länger hörte man nichts mehr von "Eurovision Song Contest"-Gewinner Salvador Sobral, 29. Der portugiesische Sänger entschied den Musik-Wettbewerb im Jahr 2017 mit dem Lied "Amar pelos dois" in Kiew für sich. Parallel zu der Sieger-News machte aber auch eine traurige Nachricht über Salvador die Runde - die über seine Herz-Erkrankung.

Salvador Sobral veröffentlicht zweites Album

Im Dezember 2017 erhielt der Portugiese ein Spenderherz, knapp zwei Wochen später wurde er erneut ins Krankenhaus wegen Nierenversagen eingeliefert. Salvador musste sich eine Zeit lang aus der Musikbranche zurückziehen, bangte um sein Leben. Trotzdem machte er deutlich, mit neuer Musik zurückkommen zu wollen, sollte es ihm gesundheitlich wieder besser gehen.

Nun ist es soweit. Salvador Sobral veröffentlicht sein zweites Album "Paris, Lisboa" und gibt ein Update, wie es ihm aktuell geht.

Endlich wieder Sport

"Ich fühle mich viel stärker und kann auch wieder Sport machen. Zweimal pro Woche spiele ich Fußball. Das durfte ich zehn Jahre lang nicht, weil mein Herz schon lange zu schwach war. Es war der Wahnsinn, im September letzten Jahres endlich wieder gegen einen Ball treten zu können. Vor der Operation konnte ich nicht einmal mehr die Treppe hochgehen", so Salvador gegenüber der "Berliner Morgenpost". Seine Transplantation bezeichnet der Sänger heute als "Wiedergeburt", die ihm zu einem neuen lebenswerten Leben verholfen hat.

Ängstlich, aber glücklich

Auf dieses Leben muss Salvador nun besonders gut achten: "Ich esse gut und schlafe viel. Und ich gehe regelmäßig ins Krankenhaus, um mich untersuchen zu lassen, ob das neue Herz auch so läuft, wie es soll. Vor diesen Untersuchungen bin ich immer etwas ängstlich, doch ansonsten bin ich vollkommen glücklich."

Musiker statt Prominenter

Noch einmal beim ESC auftreten, so wie im letzten Jahr, will der 29-Jährige aber nicht. "Meine Geschichte mit dem ESC endete vor einem Jahr, als ich noch einmal in Lissabon auftrat, als Sieger des vorangegangenen Jahres. Das stand so im Vertrag. Jetzt mache ich als Musiker weiter, nicht als Prominenter.

Verwendete Quellen: morgenpost.de

jno Gala

>> Unser Special zum Eurovision Song Contest


Mehr zum Thema


Gala entdecken