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Ryan Reynolds über Ukraine-Konflikt "Ich kann mir nicht einmal vorstellen, was das für eine Qual ist"

Ryan Reynolds
© Michael Loccisano/WireImage / Getty Images
Voller Sorge blickt die Welt in diesen Tagen in die Ukraine. Russische Truppen sind in das Land einmarschiert, es herrscht Krieg. Ryan Reynolds gehört zu den ersten Promis, die sich nach der Invasion mit einem Spendenaufruf zu Wort gemeldet haben.

Auf Geheiß von Wladimir Putin, 69, haben am 24. Februar 2022 russische Truppen die Ukraine überfallen, seitdem herrscht ein absoluter Ausnahmezustand. Menschen flüchten aus ihrer Heimat, verteidigen ihr Zuhause oder verstecken sich in Kellern, Luftschutzbunkern und U-Bahn-Schächten. Tausende Menschen sind in diesen Tagen ums Leben gekommen.

Ryan Reynolds: Spendenaufruf mit Ehefrau Blake

Ryan Reynolds, 45, hat mit seiner Ehefrau Blake Lively, 34, bereits kurz nach der russischen Invasion einen Spendenaufruf für die "unzähligen Ukrainer, [die] gezwungen [sind], aus ihrer Heimat in die Nachbarländer zu fliehen", ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Blake wolle er jede Spende an das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) der USA verdoppeln – und zwar "auf bis zu einer Million Dollar", wie er auf Twitter bekannt gab.

Am Mittwoch, 2. März 2022, sprach Ryan Reynolds auch während seines Auftritts in der "One Show" von BBC über die tragische Situation in der Ukraine. Er sei dankbar, dass er und seine Frau helfen können, betont aber auch: "Ich gebe nicht vor, ein gesellschaftspolitischer oder geopolitischer Experte zu sein, aber ich habe, ebenso wie meine Frau, Mitgefühl für Menschen, die vertrieben oder aus ihren Häusern vertrieben wurden. Oder die gezwungen sind, nicht nur ihre Heimat und ihre Länder zu verlassen, sondern auch noch ganz plötzlich. Ich kann mir nicht einmal vorstellen, was das für eine Qual ist."

Die Organisation, die er und Blake unterstützen, "hilft Flüchtlingen auf der ganzen Welt, nicht nur in der Ukraine, aber im Moment ist viel los und wir haben wirklich Glück, dass wir überhaupt helfen können", stellt der 45-Jährige klar.

Royals äußern sich zum Ukraine-Konflikt

Neben zahlreichen Hollywood-Stars haben sich auch viele wichtige Mitglieder der europäischen Königshäuser zu dem verheerenden Konflikt in der Ukraine geäußert. Prinz Charles, 73, verurteilte Putins selbst ernannte Militäraktion als "Angriff auf die Demokratie" und erklärt sich solidarisch mit denjenigen, die sich gegen die "brutale Aggression" in der Ukraine wehren. Auch Herzogin Catherine, 40, und Prinz William, 39, machten schnell ihre Position klar und gaben via Twitter bekannt: "Im Oktober 2020 hatten wir das Privileg, Präsident Zelenskyy und die First Lady zu treffen und von ihrer Hoffnung und ihrem Optimismus für die Zukunft der Ukraine zu erfahren. Heute stehen wir an der Seite des Präsidenten und des gesamten ukrainischen Volkes, das mutig für diese Zukunft kämpft." 

Dafür haben sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, 44, und seine Ehefrau Olena Selenska, 44, höchstpersönlich bedankt. "Olena und ich sind dem Herzog und der Herzogin von Cambridge dankbar, dass sie in dieser entscheidenden Zeit, in der sich die Ukraine mutig der russischen Invasion widersetzt, unserem Land beistehen und unsere tapferen Bürger unterstützen. Das Gute wird siegen", schrieb Selenskyj auf Twitter.

Sie wollen auch spenden? Das Team vom RTL Spendenmarathon hat mit unglaublichem Engagement Möglichkeiten zum Spendensammeln für Kinder in der Ukraine koordiniert. Hier gibt es weitere Informationen.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, BBC, twitter.com

aen Gala


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