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Russell Crowe Von der Küstenwache gerettet


Trouble mit dem Paddel: Bei einem Kajakausflug in Long Island musste Russell Crowe von den U.S. Coast Guards wieder auf den richtigen Weg gebracht werden

Es wurde schon dunkel als Russell Crowe mit einem Freund an der Küste von Long Island im US-Bundesstaat New York entlang paddelt. Das wurde dem Schauspieler zum Verhängnis. Wie die ortsansässige Nachrichtenseite "newsday.com" berichtet, mussten der 48-Jährige und sein Paddelpartner am Samstag (1. September) von der Küstenwache gerettet werden.

"Er brauchte eine Mitfahrgelegenheit. Er hatte sich ein bisschen verfahren", sagte der Bootsmann der Coast Guards vor Journalisten. "Als die Sonne unterging, wusste er nicht mehr, wo er war."

Der Schauspieler und sein Begleiter waren am Samstagnachmittag in der Ortschaft Cold Spring Harbor losgepaddelt und wurden um zehn Uhr abends, nach Sonnenuntergang also, etwa 16 Kilometer weiter östlich von der Küstenwache bei einer Patrouille aufgegriffen.

"Er hat vom Strand aus nach uns gerufen und ist zu uns gepaddelt", zitiert "newsday.com" den Bootsmann. Crowe soll dabei bereits mit einer Rettungsweste ausgestattet gewesen sein. Denn der Schauspieler ist keinesfalls Laie im Paddeln. Mehrfach haben Paparazzi ihn beim Kajakfahren in seiner australischen Heimat fotografiert. "Er machte den Eindruck, als wisse er, was er tue." Und sei dabei "ziemlich freundlich" gewesen, sagte der Vertreter der Küstenwache weiter. An Bord des Patrouillenbootes ging es dann zurück nach Hause.

Dass Crowe wirklich dankbar für die Hilfe war, zeigte er bei Twitter. "Danke an Seth und die Jungs von der US-Küstenwache, dass ihr uns den Weg gezeigt habt", schrieb Russell Crowe, nachdem er wieder heil an Land angekommen war. Und er stellte noch etwas klar: "Nicht verirrt, wir wussten genau, wo wir waren." Da sie jedoch beim Paddeln mit viel Wind zu kämpfen hatten, sei ihnen "der Tag ausgegangen".

Den aufregenden Ausflug zu Wasser unternahm er übrigens am Rande der Dreharbeiten des Films "Noah", über die biblische Sturmflutgeschichte. Ganz der mutige "Gladiator"-Darsteller verbuchte Russell Crowe dieses Erlebnis keineswegs als negativ, sondern twitterte, es sei ein "großes Abenteuer" gewesen.

iwe

gala.de

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