Russel Crowe: Flammen wüten auch auf seinem australischen Anwesen

Verheerende Buschfeuer wüten aktuell in zwei australischen Bundesstaaten. Der zweifache Oscar-Preisträger Russel Crowe ist davon betroffen. Inzwischen wurden auch Teile seines Anwesens zerstört.

Russel Crowe

Russel Crowe, 55, hält seine Fans über Twitter aktuell auf dem Laufenden. Er formuliert mit Humor. Doch die Lage ist Ernst: "Habe ein paar Gebäude verloren, aber insgesamt sehr viel Glück gehabt. Kapellendach versengt", schreibt der zweifache Oscar-Preisträger ("Gladiator", "A Beautiful Mind"). "Bisher keine Todesfälle bei Tieren. Pferde ok. Lasst die Hühner raus und sie kommen zurück, es gibt warme Würmer zum Frühstück!". Vielleicht hilft ein kleiner Witz gegen die Hilflosigkeit.

Der Kampf gegen die Flammen gleicht einem Kampf gegen Windmühlen. Rund 3000 Feuerwehrleute sind im Einsatz und stehen einer Flammenfront gegenüber, die ihresgleichen sucht. Fast 80 Feuer sollen derzeit unter Kontrolle gebracht werden. Eines davon hat sich bis zu Crowes Farmhaus in Nana Glen in New South Wales durchgefressen. Einige der Brände wurden offensichtlich absichtlich gelegt, vermuten die Behörden. Brandstifter wurden bereits ermittelt. Hauptursache für die Feuer aber sind  extreme Temperaturen gepaart mit trockenen Bedingungen. Dazu starke Winde. Russel befindet sich aktuell nicht in Australien. Seine Familie sei in Sicherheit, twittert er. Immerhin sind bereits mindestens vier Menschen in den Flammen umgekommen.

"Mein Herz schlägt für alle im Tal", schreibt sich der Schauspieler von der Seele und meint die Bürger von Nana Glen. Aus der Ferne nur hilflos zuschauen zu können ist manchmal härter als selbst vor Ort zu sein, hat man den Eindruck. Doch Crowe weiß auch, dass viele Menschen vor Ort kämpfen: "Ein herzliches Dankeschön an alle am Boden", lässt er sie wissen. Die Feuer werden noch lange nicht gelöscht sein, das weiß der Australier genau, aber Mut will er seinen Landsleuten geben. Eine der wenigen wichtigen Dinge, die er aktuell für sie tun kann.

Verwendete Quellen: Bild, Stern, Twitter

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