Rupert Everett: Stars sind auch nur Menschen

Schauspieler Rupert Everett findet es frustrierend, dass die Menschen erwarten, Hollywoodstars müssten perfekt sein. Schließlich seien sie keine "Roboter".

Rupert Everett (53) beharrt darauf, "echte Stars" seien keine "Roboter".

Der britische Schauspieler ('Ein Freund zum Verlieben') ist bekannt für seine offene Art und hat nie Angst zu sagen, was er wirklich denkt. Er versteht einfach nicht, warum die Leute von Hollywoodstars erwarten, dass sie perfekt sind. Als er seine Schauspielkarriere begann, hätten Stars weniger unter Druck gestanden, sich immer gut zu benehmen, behauptete er jetzt.

"Ich kam aus einer Welt mit Menschen wie Elizabeth Taylor, Richard Burton und Faye Dunaway. Man hat sie betrunken gesehen, man hat ihr Doppelkinn gesehen, bekam ein Gefühl dafür, wer sie waren", erzählte er der jüngsten Ausgabe des britischen Magazins 'Glamour'. "Echte Stars sind Menschen, keine Roboter. Das änderte sich mit Klauseln. Wenn du das Gesicht von 'Revlon' bist, kannst du es dir nicht leisten, viel Persönlichkeit zu haben."

Der Leinwandheld gab allerdings zu, dass es auch seine Nachteile hat, einer der wenigen Prominenten zu sein, die kein Blatt vor den Mund nehmen. Er würde oft von Leuten angesprochen, in der Hoffnung, dass er etwas Kontroverses sagen werde. "Ich fühle mich nicht mehr so schockierend. Ich fühle mich recht schlaff", gab Rupert Everett zu, "und wenn man nichts Schockierendes zu sagen hat, und die Leute erwarten, dass man schockiert, kann das knifflig sein."

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