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Rumer, Scout + Tallulah Willis Jetzt gehen sie auf Abstand


Demi Moores Krise brachte auch ihre Töchter Rumer, Scout und Tallulah an emotionale Grenzen. Jetzt greifen die drei zu einer drastischen Maßnahme. Bekommt die Familie dadurch eine neue Chance?

Auf den ersten Blick wirken die drei jungen Frauen unbeschwert.

Doch der Schein trügt: Rumer, Scout und Tallulah Willis sind im ständigen Zwiespalt - zwischen dem eigenen Erwachsenwerden und der riesigen Verantwortung, die sie seit einem Dreivierteljahr für ihre Mutter Demi Moore, 49, übernehmen müssen, seit sich die Schauspielerin von Ashton Kutcher getrennt hat.

Eine vielleicht zu schwere Aufgabe. Vor allem für die beiden Jüngsten, die aktuell eigene Sorgen haben. Von Tallulah, 18, geistert ein Oben-ohne- Foto durchs Internet: In ihrer Hand hält sie etwas, was verdächtig nach einem Joint aussieht. Und Scout, 20, wurde in New York erwischt, als sie völlig betrunken versuchte, mit einem gefälschten Ausweis in einen Nachtclub zu kommen.

Eine Grenze ist schon erreicht: die der emotionalen Belastbarkeit. Zusammen mit ihrer ältesten Schwester Rumer, 23, haben Tallulah und Scout daher beschlossen, den Kontakt zur Mutter erst einmal abzubrechen. "Sie schaffen das nicht mehr", so ein Freund der Familie zu "RadarOnline". "Während Demis Trennung von Ashton, während ihrer Rehab und auch danach waren die Mädchen immer für ihre Mutter da. Doch jetzt merken sie, dass sie Distanz brauchen." Rein praktisch gesehen ist das nicht schwer: Die jüngste Schwester wohnt bei ihrem Dad Bruce Willis, die beiden älteren haben längst eigene Domizile.

Seit der Trennung im November 2011 geht es drunter und drüber im Leben von Demi Moore. Den Herzschmerz nach knapp zehn Jahren Beziehung versuchte sie mit Alkohol und Hungerkuren zu betäuben. Ihre Töchter besuchten sie oft, wussten aber nicht, wie sie ihr helfen könnten. Im Januar erlebte Rumer den vorläufigen Tiefpunkt aus allernächster Nähe mit: Nach einem epileptischen Anfall musste Demi Moore ins Krankenhaus gebracht werden, zuvor hatte sie sich wochenlang nur von Energiedrinks ernährt, angeblich außerdem Lachgas eingeatmet. Es folgten knapp drei Monate in der Entzugsklinik "Cirque Lodge" in Utah und ein Kurzurlaub auf einer einsamen Insel. Danach kehrte Demi zurück nach Hollywood. Ihre Töchter durchlebten derweil ein Wechselbad der Gefühle - und mussten anschließend den Part der Erwachsenen übernehmen. "Eine schwierige Situation, denn eigentlich bräuchten sie selbst noch die Fürsorge ihrer Mutter", so der Freund der Familie.

Einen Teil dieser Fürsorge versuchen ihnen ihr Vater Bruce Willis und auch Demis Noch-Ehemann Ashton Kutcher zu geben. Letzterer ist Demi ein Dorn im Auge. "Sie empfindet die Trennung als ungerecht und leidet immer noch darunter", erklärt ihre gute Freundin, die Lebensberaterin Suzannah Galland, gegenüber "Gala". "Sie fühlt sich allein, weil sie den Eindruck hat, dass das Leben für alle anderen weitergeht, nur für sie nicht." Dass die Töchter auch den Kontakt zu Ashton halten, verstehe Demi nicht, so Galland weiter - sie hingegen könne das nachvollziehen. "Natürlich waren die Mädchen geschockt über die Trennung. Aber alle drei haben eine starke Bindung zu Ashton. Sie wollen nicht ständig hören, was für ein schrecklicher Mann er ist." Aus Anspannung und Sorge umeinander sind inzwischen regelrechte Kämpfe zwischen Mutter und Töchtern entstanden. Offenbar der Tropfen auf den heißen Stein war kürzlich Tallulahs Highschool-Abschlussfeier. Demi kam hin, obwohl ihre Töchter dagegen waren. Sie waren sich sicher, dass der Medienrummel ihrer Mutter nicht guttun würde. Nach der Veranstaltung waren die drei endgültig davon überzeugt, dass eine Trennung auf Zeit unausweichlich ist. Schon allein deshalb, damit alle wieder neue Kraft sammeln können.

Die drei wollen mit dieser drastischen Maßnahme offenbar der Familie die Chance auf einen Neuanfang geben. Und sie wissen ja auch, dass Demi nicht allein ist: In ihrem Haus in Los Angeles umgibt sie sich inzwischen mit engsten Freunden, darunter Starfotografin Amanda de Cadenet und Hollywood- Florist Eric Buterbaugh. "Ihr Zustand bessert sich nur langsam, aber es geht bergauf", berichtet ein Vertrauter aus diesem Kreis. Mutter und Töchter bräuchten "jetzt einfach etwas Raum zum Atmen". Lebensberaterin Suzannah Galland hofft, dass alle bald wieder einander näherkommen. "Demi möchte auf jeden Fall für ihre Töchter da sein - sie ist ihre Mutter!" Anna Schunck Mitarbeit: Ariane Sommer

gala.de

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