Wenn die Royals Hochzeit feiern: Diese Traditionen gelten für Kate, Meghan & Co.

Ob Prinz Harry und Meghan Markle, Prinzessin Eugenie und Jack Brooksbank oder Queen Elizabeth und Prinz Philip - einige Traditionen werden bei royalen Hochzeiten schon über Jahrzehnte in Ehren gehalten

Prinz William und Herzogin Catherine heirateten am 29. April 2011

Wenn britische Könige, Prinzessinnen und Prinzen zum Traualtar schreiten weht ein Hauch Geschichte mit. Welche liebgewonnenen Traditionen über Generationen hinweg beibehalten werden, veröffentlicht der Buckingham Palast auf seiner Website. 

Hochzeitsringe aus walisischem Gold

Die Hochzeitsringe von Queen Mum, Prinzessin Margaret, und  wurden alle aus demselben Stück Gold gefertigt. Es stammt aus einer Mine namens Clogau St. David's in Bontddu. Ein winziges Stück von nur einem Gramm ist von dem wertvollen Metall noch übrig. Gehütet wird es vom Verwalters des Privatvermögens von 
Im November 1981 schenkte die Royal British Legion der Queen ein neues, 36 Gramm schweres Stück walisisches Gold, das von den Crown Jewellers für die heutigen royalen Eheringe verwendet wird. So zum Beispiel für den Ring von Herzogin Meghan und Herzogin Catherine.

Ein Zweig Myrte 

Viele königliche Bräute, von Queen Elizabeth über die Herzogin von Cambridge bis hin zur , haben einen Zweig Myrte in ihre Blumensträußen einarbeiten lassen. Diese Tradition geht auf die Hochzeit zurück, der Tochter von Queen Victoria und ihrem Gemahl Prinz Albert. Myrte, die für Liebe, Fruchtbarkeit und Unschuld steht, wurde im Osborne House, dem Ferienhaus von Queen Victoria auf der Isle of Wight, rund 170 Jahre lang gezüchtet. Die Nachkommen dieser Pflanze sind noch heute auf dem Gelände des Hauses. 

Brautmode

Royale Hochzeitskleider

Unterschiedlicher könnten Brautkleider wohl nicht sein: Nach ihrem traditionellen Gewand am Vormittag erscheint Japans Prinzessin Ayako zu den Feierlichkeiten in einem rosafarbenen Abendkleid. Die Robe ziert ein transparenter Überwurf mit zahlreichen weißen Blumenstickereien. Ihr Haar trägt Ayako halb hochgesteckt. Bräutigam Kei Moriya setzt auf einen klassischen schwarzen Smoking mit Fliege. 
Blick auf die Details: Feine Blumenapplikationen zieren den runden Ausschnitt des Kleides, die weit geschnittenen Ärmel sind ebenfalls transparent und mit Stickereien versehen. Ihre Frisur krönt Prinzessin Ayako mit einem Diadem und den dazu passenden Ohrringen. 
Tradition ist alles! Die japanische Prinzessin Ayako heiratet ihren bürgerlichen Verlobten Kei Moriya im Meiji-Schrein in Tokio, und dabei trägt sie als Brautgewand einen traditionellen Kimono mit Vogelmotiven. Ihr Verlobter hingegen bevorzugt mit seinem Frack den westlichen Bräutigamslook.
Besonders eindrucksvoll ist Prinzessin Ayakos Brautfrisur, hierbei verzichtet aber auf die in der Shintō-Tradition übliche weiße Haube für die Braut.

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Das Grab des Unbekannten Soldaten

Vor fast 100 Jahren gründete Lady , besser bekannt als Queen Mum (†101), eine fortan langgehegte Tradition der königlichen Hochzeiten. Als Lady Elizabeth am 26. April 1923 in die Westminster Abbey eintrat um Prinz Albert zu heiraten, hielt sie an, um ihre Blumen am "Grab des Unbekannten Kriegers" abzulegen. Die Geste soll ein Tribut sein an ihren eigenen Bruder Fergus, der 1915 in der Schlacht von Loos starb, und den Tod Millionen anderer, die im Ersten Weltkrieg getötet oder verletzt wurden.
Lady Elizabeth war die einzige königliche Braut, die ohne ihren Blumenstrauß zum Altar schritt. Viele königliche Bräute haben die Geste seither adaptiert - mit dem Unterschied, dass sie ihre Blumen auf das Grab legten, wenn sie die Kirche verließen, nicht betraten. Herzogin Meghan, die nicht in Westminster, sondern auf Schloss Windsor heiratete, legte ihren Braut nach der Hochzeit auf das Grab. 

Offizielle Hochzeitsfotos

Königliche Hochzeiten werden schon lange von Hof-Fotografen festgehalten. Geschossen werden die von Royal-Fans mit Freude erwarteten Aufnahmen oft zwischen der Trauung und der Hochzeitsfeier. König Edward VII. und Königin Alexandra waren am 10. März 1863 das erste royale Brautpaar seit der Einführung der Fotografie, die als Braut und Bräutigam verewigt wurden. Damals wurden die monochromen Bilder oft noch von Hand gefärbt, um das Aussehen eines Gemäldes zu erhalten. Auch heute werden die Fotos für den perfekten Look bearbeitet - wenn auch mit Photoshop statt mit herkömmlichen Färbemitteln. 

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