Roseanne Barr: Sie weint und hat nach Rassismus-Vorwurf alles verloren

Wie ein jetzt veröffentlichter Podcast zeigt, wusste Roseanne Barr kurz nach ihrem Tweet, dass ihre Aussagen Konsequenzen haben würden.

Mit einem rassistischen Tweet hatte Roseanne Barr (65, "Roseanne") vor einigen Wochen für Aufregung gesorgt. Als Konsequenz wurde die gleichnamige Serie um die Schauspielerin vom Sender abgesetzt, ein Spin-off ohne sie ist in Planung. Wie jetzt das US-Promi-Portal "The Blast" berichtet, hatte Barr bereits zweit Tage nach ihrem umstrittenen Tweet in einem bislang unveröffentlichten Podcast Stellung bezogen und sich entschuldigt.

Podcast-Interview mit Rabbi Shmuley Boteac

Demnach war Barr am 31. Mai ein Telefongast in dem Podcast des Rabbis Shmuley Boteach (51, "Kosher Jesus") - ein langjähriger Freund der Schauspielerin. Unter Tränen sagte die 65-Jährige damals: "Ich bin vieles. Ich bin ein Großmaul und all das, aber ich bin nicht dumm [...] und ich hätte niemals wissentlich eine schwarze Person einen Affen genannt. Das würde ich nie tun! Und das habe ich nicht getan!" Weiter entschuldigt sie sich mehrfach und stellt klar: "Das war so unklar und dumm!"

My interview with @therealroseanne Roseanne Barr, her first since the controversy, where she speaks movingly and...

Gepostet von Rabbi Shmuley Boteach am Sonntag, 24. Juni 2018

Roseanne Barr entschuldigt sich unter Tränen

Und bereits kurz nach dem Vorfall scheint Barr gewusst zu haben, dass ihr unbedachter Tweet, in dem sie die Afroamerikanerin Valerie Jarrett (61), Ex-Beraterin von Barack Obama (56), als Kind der "Muslimbruderschaft und Planet der Affen" bezeichnet hatte, Konsequenzen nach sich ziehen wird: "Ich habe alles verloren. Und ich bereute es schon, bevor ich alles verloren hatte und sagte zu Gott: 'Ich bin bereit, alle Konsequenzen zu akzeptieren, denn ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe.'"

Roseanne Barr auf Twitter

Schauspielerin flehte um Gnade

Roseanne Barr

Warum wird der Podcast erst jetzt veröffentlicht?

Shmuley Boteach hatte sich nach der Aufzeichnung dazu entschieden, den Podcast vorerst "aus Respekt vor Roseanne" nicht zu veröffentlichen. Dennoch habe er sich nun dazu entschieden das Material online zu stellen, so Boteach. Der Podcast sei "eine emotionale Diskussion über die vier Stadien der jüdischen Buße und Roseanne zeigt Zivilcourage und Herz, indem sie Verantwortung übernimmt", erklärt Boteach

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