Rose McGowan: Was, wenn Weinstein sich wirklich stellt?

Über die mögliche Verhaftung von Ex-Star-Produzent Harvey Weinstein sagt Rose McGowan: "Wir sind einen Schritt näher an der Gerechtigkeit".

Der ehemalige US-Filmproduzent Harvey Weinstein (66) könnte sich am heutigen Freitag den Behörden in New York stellen. Das meldet unter anderem die "New York Times". Schauspielerin Rose McGowan (44, "Charmed - Zauberhafte Hexen"), eine der Frauen, die den Stein der Aufklärung über Weinsteins Machenschaften ins Rollen brachte, ließ nun über ihren Londoner Sprecher Richard Hillgrove ein Statement dazu veröffentlichen, aus dem der "Hollywood Reporter" zitiert.

Sie "hatte die Hoffnung aufgegeben"

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"Ich und so viele von Harvey Weinsteins Überlebenden hatten die Hoffnung aufgegeben, dass unser Vergewaltiger gesetzlich zur Rechenschaft gezogen wird. Vor zwanzig Jahren habe ich geschworen, dass ich dieses Unrecht wiedergutmachen werde. Heute sind wir einen Schritt näher an der Gerechtigkeit", erklärt McGowan. Und weiter: "Wir waren junge Frauen, die von Weinstein angegriffen und später durch sein riesiges Netzwerk von Komplizen terrorisiert wurden. Ich halte zu meinen Mit-Überlebenden. Möge dies allen Opfern und Überlebenden Hoffnung geben, die ihre Wahrheiten erzählen."

Seit dem vergangenen Herbst werden Weinstein unterschiedlichste Vergehen sexueller Gewalt vorgeworfen. Neben Rose McGowan hatte unter anderem auch die Schauspielerinnen Ashley Judd (50, "Doppelmord") über ihre Erfahrungen mit Weinstein ausgepackt und damit zusammen mit anderen Frauen die #MeToo-Bewegung ins Rollen gebracht.

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