Rose McGowan ist "durch die Hölle gegangen": SO unfassbar grausam war ihre Kindheit

Rose McGowan hat den Skandal um Harvey Weinstein aufgedeckt, jetzt spricht sie in ihrem Buch "Brave" über ihre grausame Kindheit in einer italienischen Sekte 

Rose McGowan

Rose McGowan, 44, brach das Schweigen: Sie enthüllte den Skandal um Filmproduzent Harvey Weinstein, 65, sprach zuerst über den sexuellen Missbrauch in Hollywood und setzte damit eine neue Bewegung in Gange. Jetzt hat die Schauspielerin ein Buch veröffentlicht.

Rose McGowan wuchs in einer italienischen Sekte auf

In ihrem Buch "Brave" legt Rose McGowan ihr Leben und ihr Schicksal offen. Scham und Missbrauch spielten eine beherrschende Rolle, denn schon in ihrer Kindheit, lange bevor sie Harvey Weinstein kennenlernte, sei sie "durch die Hölle gegangen." Die Schauspielerin wuchs mit ihrem gewalttätigen Vater und ihrer unsicheren Mutter in Italien auf. Ihre Eltern gehörten den "Kindern Gottes" an: Eine polygame, religiöse Bewegung, die von dem Prediger David "Moses" Berg gegründet wurde und hierzulande unter dem Namen "Die Familie" als Sekte bekannt ist. 

"Ich musste den ganzen Tag auf dem Boden sitzen"

In der Sekte, erzählt McGowan, wurde sie schon als Kind verbal und körperlich angegriffen. An manchen Tagen durfte sie nur auf dem Boden sitzen: "Ich musste den ganzen Tag auf dem Boden sitzen und üben, mit den Fingern zu schnippen, ansonsten hätte mir Gott das Auto fahren mit 16 Jahren nicht beigebracht", schreibt die Schauspielerin. Außerdem wurde ihr als Kind niemals ein Kompliment gemacht. "Als ich aufgewachsen bin, hat mir nie jemand gesagt, dass ich intelligent, klug oder schön bin", offenbart sie, "ich wusste nie, wie sich sowas anfühlt." Stattdessen wurde ihr eingebläut, sie sei nichts in Gottes Augen.

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Rose und ihre Mutter flohen nach Los Angeles

Die erwachsenen Sekten-Mitglieder vergriffen sich außerdem tagtäglich an Kindern. In "Brave" erzählt die Schauspielerin, sie habe einmal ein 11-Jähriges Mädchen zwischen den Beinen eines nackten Mannes sitzen sehen, damit er sie "massieren" konnte. "Ich konnte ihre Tränen sehen", schreibt sie weiter. Nachdem auch Rose immer wieder physische und psychische Gewalt erleiden musste, strengte sie sich immer mehr an, "so perfekt wie möglich zu sein, weil ich nie wusste, was mit mir passieren wird, wenn ich es nicht bin." Ende der Siebzigerjahre wurde innerhalb der Sekte dann Sex mit Kindern erlaubt, woraufhin Rose McGowan mit ihrer Mutter nach Los Angeles floh. Hier hätte die damals 15-Jährige neu anfangen können, doch nach einiger Zeit wurde sie von ihrer Mutter für einen Mann alleine zurückgelassen. 

"Ich erstarre, wie eine Statue"

Im Jahr 1997 traf Rose McGowan dann zum ersten Mal auf Harvey Weinstein. Sie habe sich von dem ersten Treffen mit dem Star-Produzenten viel erhofft, doch anstatt mit ihr über ihre schauspielerische Karriere zu sprechen, habe er sie in sein Badezimmer geschubst und sexuell missbraucht, so Rose. "Ich erstarre, wie eine Statue", so beschreibt die Schauspielerin heute diesen Moment. "Es schien, als hätte jeder Depp in Hollywood von meinem schwächsten und verletzendsten Moment gewusst. Und ich war diejenige, die dafür bestraft wurde."

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