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Ron Holzschuh (†) RTL äußert sich zu Mobbingvorwürfen

Ron Holzschuh
Ron Holzschuh
© Getty Images
Um Ron Holzschuh trauerten vor wenigen Wochen auch Freunde und Kollegen. Nun gab es Gerüchte, dass der Schauspieler am Set von "Alles was zählt" zum Opfer fieser Mobbingattacken geworden war. Heimatsender "RTL" macht dazu eine klare Aussage.

Ron Holzschuh verstarb Ende April mit gerade einmal 50 Jahren an einer "kurzen, schweren Krankheit", wie es damals hieß. "Bild" wollte nun nicht nur die Todesursache des "Alles was zählt"-Schauspielers in Erfahrung gebracht, sondern auch von schweren Vorwürfen innerhalb seines ehemaligen Teams erfahren haben. Der "AWZ"-Sender "RTL" nimmt zu den Vorwürfen Stellung und zeichnet ein anderes Bild.

Ron Holzschuh: Wurde er zum Opfer von Mobbing?

Als Holzschuh am 27. April - wie man heute weiß an einer schweren Magenerkrankung - in seinem Elternhaus verstarb und sein Management seinen Tod wenig später bestätigte, standen nicht nur seine Familienangehörigen, die TV-Zuschauer und Fans des Darstellers unter Schock. Auch zahlreiche Kollegen der Vorabendserie bekundeten öffentlich ihre Trauer.

Er starb an einer Magenerkrankung

Umso mehr schockierte der "Bild"-Bericht über angebliche Mobbingattacken gegen den nunmehr Verstorbenen. Vor seinem Tod sollen sich Kollegen über ihn beschwert haben; Auslöser soll seine Vertragsverlängerung Ende 2019 gewesen sein. Die angebliche Folge der Beschwerden: Die Produzenten kündigten Ron Holzschuh. So berichtete es zumindest "Bild" am Dienstag (19. Mai). 

Eine Situation, die ihm schwer zugesetzt haben soll. Bild zitiert einen Insider, der beobachtet haben will: "Er haderte mit der Situation am Set, wurde immer dünner und bekam Magenprobleme, dann starb er."

Das "Alles was zählt"-Team wird zur Vernunft gerufen

Was dran ist an der Geschichte, lässt sich von Außen schwer beurteilen. Zunächst sah sich Produzent Damian Lott offenbar gezwungen, seinen Mitarbeitern die Leviten zu lesen. In einem von "Bild" veröffentlichten Brief ruft er zur Vernunft auf und bittet, "dass sämtliche Aussagen in diese Richtung sofort eingestellt werden. Sie belasten die Atmosphäre." Die Vorwürfe seien zudem unberechtigt. 

Vor allem den letzten Satz will auch "RTL" unterstrichen sehen. Auf "RTL.de" macht der Sender deutlich, dass Mobbing in seinen Reihen nichts zu suchen hat. "Als ausstrahlender Sender sind wir über die Vorwürfe informiert, die im Raum stehen, und natürlich nehmen wir das Thema Mobbing sehr ernst. Die Vorwürfe entbehren jeder Grundlage."

Auch das Vertragsende erklärt der Sender. "Die Entscheidung, dass wir uns von der Rolle Niclas Nadolny trennen, wurde schon im Herbst letzten Jahres in enger Absprache mit den Kreativen bei AWZ getroffen und hatte rein dramaturgische Gründe."

Verwendete Quelle: Bild, RTL.de

jko Gala

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