Roman Polanski: Neue Vorwürfe gegen den Regisseur

Der neue Film von Roman Polanski hat bei Valentine Monnier alte Wunden aufgerissen. Sie beschuldigt ihn, sie 1975 vergewaltigt zu haben.

Roman Polanski muss sich gegen neue Vorwürfe behaupten

Die französische Schauspielerin Valentine Monnier erhebt schwere Vorwürfe gegen Regisseur Roman Polanski (86). Sie erzählte der französischen Zeitung "Le Parisien", dass sie der Regisseur im Jahr 1975 in seinem Chalet in Gstaad (Schweiz) angeblich vergewaltigt haben soll. Damals sei Monnier 18 Jahre alt gewesen. Die Zeitung berichtet auch von einigen Zeugen, die bestätigt haben sollen, dass Monnier ihnen damals von dem Vorfall erzählt habe.

"Vergewaltigung ist eine Zeitbombe", zitiert "Le Parisien" Monnier. "Die Erinnerung verblasst nicht. Es ist wie ein Geist, der dich verfolgt und dich heimtückisch verändert." Die Schauspielerin erklärte zudem, dass Polanskis neuer Film "J'Accuse" ("Ich klage an") sie dazu bewegt habe, nun an die Öffentlichkeit zu gehen.

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Polanski weist die neuen Anschuldigungen unterdessen vehement zurück, wie sein Anwalt Herve Temime "Le Parisien" sagte.

Es sind nicht die ersten Vorwürfe gegen Roman Polanski. In Amerika läuft seit mehr als vier Jahrzehnten ein Verfahren gegen ihn. Er soll 1977 unerlaubten Sex mit einer 13-Jährigen gehabt haben. Polanski floh damals aus Amerika und ist bis heute nicht zurückgekehrt. Die USA fordern weiterhin die Auslieferung des Regisseurs. Sein mutmaßliches Opfer von damals hat sich öffentlich dafür ausgesprochen, dass die US-Behörden die Anklage fallen lassen sollen.

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